Energie, Urpis Vorschlag: „Öffentlich betriebene Kraftwerke sollen den Übergang steuern.“
Der Plan des sardischen Vertreters im Zentrum 20Venti: „Mindestens 2 GW müssen in den Händen der regionalen Behörden sein. Es gibt Berufungsmöglichkeiten.“Eine Photovoltaikanlage und im Hintergrund Alberto Upri
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Alberto Urpi, Regionalrat für Sardinien bei Centro 20Venti, stellt einen Vorschlag zu erneuerbaren Energien auf Sardinien vor: Von den für Sardinien vorgesehenen 6 GW sollen mindestens 2 GW mit Anlagen in öffentlicher Hand gebaut werden.
„Die Energiewende ist heute keine Option, sondern ein notwendiger Weg, und Sardinien muss ein für alle Mal entscheiden, wie es diesen beschreiten will“, schreibt Urpi. „Deshalb habe ich heute über meine Social-Media-Kanäle einen konkreten Vorschlag veröffentlicht: Von den 6 GW Produktionsleistung, die Sardinien bis 2030 erreichen muss, sollten mindestens 2 GW in öffentlichen Kraftwerken erzeugt werden.“
Laut dem Politiker muss die Region den Bau der Anlagen finanzieren, und die Empfänger der Mittel müssen die Gemeinden, die Provinzen, die Metropolregion, die Industriekonsortien, die anderen lokalen Körperschaften und die vollständig öffentlichen Unternehmen der Region sein („wir denken da an Enas, Abbanoa, Igea usw.“).
„Die Region verfügt heute“, erklärt der Regionalrat, „dank des Einnahmenstreits, der FSC-Fonds und des Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplans (NRRP) über beträchtliche finanzielle Ressourcen. Ein Teil dieser finanziellen Kapazität kann für den Aufbau öffentlicher Infrastruktur im Energiesektor genutzt werden: weniger Plätze und Konzerte, dafür strategischere Einrichtungen für unsere Region. Die Gemeinden, Gemeindeverbände und Provinzen verfügen über das nötige Fachwissen und die Kapazitäten. Sie sind der wirtschaftliche Motor Sardiniens, kennen die Gebiete und verwalten täglich Dienstleistungen und Infrastruktur für die Bürger. Daher müssen sie auch im Energiewandel eine aktive Rolle spielen und dürfen ihm nicht, wie derzeit geschehen, unterworfen sein.“
Urpi schließt: „Mein Vorschlag ist einfach: Die Region stellt einen Großteil der Ressourcen bereit, die lokalen und regionalen Behörden bauen und betreiben die Anlagen, und die Gebiete werden zu Schlüsselakteuren in der Produktion erneuerbarer Energien. Die Nutznießer müssen letztendlich die sardischen Bürger sein. Die Politik muss den Mut haben, eine Entscheidung zu treffen. Wir dürfen Sardinien nicht in einem Zustand ständiger Unsicherheit belassen: Wir müssen den Wandel aktiv gestalten und entscheiden, welche Rolle wir in der Energiezukunft spielen wollen.“
(Unioneonline)
