Das Literaturfestival „Libburus e Contus“ wird mit seiner dritten Ausgabe fortgesetzt, in der der Schriftsteller Ivo Murgia im Mittelpunkt steht, der sich seit über zwanzig Jahren der Erforschung und Förderung der sardischen Sprache und Kultur durch die Zusammenarbeit mit öffentlichen Einrichtungen, Universitäten, den Medien und zahlreichen Kulturorganisationen widmet.

Im Mittelpunkt des Treffens steht die Präsentation seines neuesten Reiseberichts „Die Brücke von Mostar“. Das Werk nimmt den Leser mit auf eine Entdeckungsreise durch den Balkan und durchquert dabei fünf Länder: Albanien, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Bosnien. Diese unterschiedlichen Gebiete sind durch eine gemeinsame Geschichte verbunden, die oft komplex und von Konflikten geprägt ist, aber auch von Erfahrungen friedlichen Zusammenlebens und des Dialogs zwischen verschiedenen Religionen.

In der Erzählung des Autors erscheinen die Balkanländer als ein wahrer Treffpunkt zwischen Ost und West, Europa und Asien, Christentum und Islam: ein kulturelles Mosaik reich an Traditionen und Identitäten, geschmückt mit eindrucksvollen Naturlandschaften und einer großen Vielfalt an Völkern und Kulturen.

Der Band stellt auch einen wichtigen Meilenstein in Murgias publizistischer Karriere dar und feiert seine zehnjährige Zusammenarbeit mit dem Cenacolo di Ares: zehn in zehn Jahren veröffentlichte Bücher, von denen sieben dem Thema Reisen als kulturelle und menschliche Erfahrung gewidmet sind.

Der Abend wird von Barbara Cabras, Mauro Dadea und Luca Tolu moderiert, die musikalische Begleitung übernimmt Renato Floris. So entsteht ein Dialog zwischen Literatur und Musik, der die Veranstaltung zusätzlich bereichern wird.

Die Veranstaltung findet am Samstag, den 21. Februar um 17:30 Uhr im EXO Kulturzentrum auf der Piazza Maria Carta in Poggio dei Pini statt. Sie bietet der Öffentlichkeit die Gelegenheit, durch Worte und Geschichten eine kulturelle Reise ins Herz des Balkans zu unternehmen.

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