Eine „privatisierte“ Weltmeisterschaft, Infantino im Zentrum der Kontroverse. UEFA: „Völlig verlorenes Vertrauen.“
Doch trotz der Kritik und Kontroversen, mit denen er konfrontiert wurde, hat der FIFA-Präsident keinerlei Absicht, zurückzutreten.Gianni Infantini (Ansa-Epa)
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Die UEFA bekräftigt ihren Boykott der FIFA unter Gianni Infantino. In einer offiziellen Erklärung heißt es, dass „das Vertrauen in die Präsidentschaft von Gianni Infantino unverändert verloren geht“, da „die Vorschläge zur Privatisierung der wichtigsten Wettbewerbe nicht zurückgezogen wurden“ und keine Garantien dafür gegeben wurden, dass „Versuche, den Fußball auf diese Weise zu verzerren, sich nicht wiederholen werden“.
„Daher ändert die gestrige Bekanntgabe, dass einige Mitarbeiter des FIFA-Präsidenten mit ihm übereinstimmen, nichts“, schloss die UEFA.
Infantino versichert seinerseits seinen Mitarbeitern, dass er nicht die Absicht habe, die FIFA zu verlassen, doch seine wiederholten Entschuldigungen bezüglich des Privatisierungsvorhabens der Weltmeisterschaft scheinen der UEFA nicht auszureichen.
Der Streitpunkt zwischen dem Weltfußballverband und dem Europäischen Fußballverband ist der Plan, die Weltmeisterschaft und andere Wettbewerbe durch ein eigens dafür gegründetes Unternehmen, FIFA Forward Enterprise (FFE), für private Investoren zu öffnen. Trotz des Misstrauens versicherte Infantino laut britischen Medienberichten seinen engsten Beratern, dass er keinerlei Absicht habe, den Rücktrittsforderungen nachzugeben.
(Unioneonline)
