Dinamo befindet sich erneut in einer kritischen Lage. Nach vier Niederlagen in Folge – sowohl in der Liga als auch im Europapokal – rutschte der Verein in der Serie A nahe an die Abstiegszone und verpasste die Europapokal-Qualifikation. Verletzungen von Marshall, Beliauska, Buie und Johnson schwächten die Mannschaft zusätzlich, die zudem mit Trainingsschwierigkeiten zu kämpfen hat.

Trotz der 70:82-Niederlage gegen Aliaga Petkimspor in der Türkei zeigte sich Trainer Veljko Mrsic zuversichtlich: „Wir haben ein solides Spiel gegen einen Gegner gezeigt, der momentan stärker ist als wir. Ungeachtet des Ergebnisses haben wir Fortschritte gemacht, die mir besonders in der Verteidigung aufgefallen sind. Die ersten 17 Minuten waren sehr gut, die besten, die ich in den letzten Spielen gesehen habe. Wir hatten Phasen, in denen wir körperlich und auch mental nachgelassen haben, und wir haben in entscheidenden Momenten einige Fehlentscheidungen getroffen. Beim Stand von 67:67 haben sie das Tempo erhöht und einige wichtige Chancen genutzt, die ihnen den Sieg ermöglichten, während wir das nicht geschafft haben.“

Das Problem bleibt der Distanzwurf, wie der kroatische Trainer betont: „Unsere Dreierquote ist nach wie vor mangelhaft; 3 von 21 reichen nicht für einen Auswärtssieg.“ Gegen Reggio Emilia traf das Team von Sassari nur einen von 18 Dreiern. Gegen Saragossa erzielte Banco 7 von 28 Treffern. Lediglich gegen Neapel (10 von 31) war die Wurfquote einigermaßen gut, und es ist kein Zufall, dass dies das einzige Spiel war, das sie hätten gewinnen können.

Fakt ist, dass die Treffsicherheit ohne Marshall und Beliauskas, die beide nur 38 % ihrer Dreier treffen, nachgelassen hat. Der andere Schütze ist Johnson (41 % Dreierquote), doch er verpasste zwei Spiele und war in den letzten beiden Spielen in schlechter Verfassung. Während sie auf Johnsons Rückkehr warten, müssen die Italiener Visconti und Mezzanotte besonders treffsicher von der Dreierlinie sein, sonst wird ein Sieg nahezu unmöglich.

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