Eine weitere bittere Niederlage. Die Heimmannschaft verlor in Varese mit 90:91, und die fünfte Niederlage in Folge deutet darauf hin, dass Dinamo der ernsthafteste Abstiegskandidat ist. Die Schuld liegt bei der Mannschaft aus Sassari: Eine zu schwache Verteidigung in der ersten Halbzeit und neun vergebene Freiwürfe. Auch die Schiedsrichterleistung der Heimmannschaft war mangelhaft. In Cantù wurde ein Schubsen beim letzten Wurf von Macon ignoriert – ein Foul, das deutlich sichtbarer war als Cerons knapp verfehlter Wurf. Dies führte zu einem Foul an Iroegbu und machte McGlynns Block ungültig. Ein einziger Freiwurf reichte der Heimmannschaft zum Sieg.

Ein schrecklicher Witz und vielleicht der entscheidende psychologische Schlag für Banco di Sardegna, die in der ersten Halbzeit in der Verteidigung zu viel zuließen (51:42) und dann nach der Pause wieder ins Spiel zurückkamen, sogar in der 33. Minute mit +5 in Führung gingen, aber nicht entkommen konnten, teils aufgrund der Verdienste von Varese, teils aufgrund von Mängeln an der Freiwurflinie.

Die Schlussminuten waren extrem spannend: Buie wurde von seinem ehemaligen Mitspieler Renfro geblockt, doch McGlynn eroberte den Ball zurück und erzielte vier Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 90:90. Die Heimmannschaft nahm eine Auszeit, um in der eigenen Hälfte zu spielen, und setzte auf Iroegbus Angriff, der von Cerone nur leicht berührt und von McGlynn geblockt wurde. Eine Verlängerung wurde jedoch nicht angesetzt, da die Schiedsrichter ein Foul des italienischen Flügelspielers gesehen hatten.

Fünf Spieler erzielten zweistellige Punktzahlen: McGlynn 14 Punkte, Macon 13, Buie und Beliauskas je 12 und Thomas 10. Visconti fehlte verletzungsbedingt.

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