Dinamo, eine löchrige Verteidigung und Thomas' Zusammenbruch hinter der Krise
Nur 2 Siege in 10 Spielen, jetzt droht dem Team der Abstieg.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
„Während der letzten Auszeit habe ich die Spieler gebeten, den Punkteunterschied zu bedenken: Wir konnten gar nicht erst werfen, weil wir zwei Bälle verloren haben.“ Die niedergeschlagenen Worte von Trainer Veljko Mrsic nach der unerwarteten 103:108-Niederlage gegen Treviso brachten seine Besorgnis über Dinamo zum Ausdruck, das sich in einer tiefen Krise befand und dem Abstieg näher denn je war.
Sassari hat vier Punkte Vorsprung auf Treviso, die allerdings noch ein Spiel zu absolvieren haben und eine positive Feldtordifferenz aufweisen. Sie müssen also nur noch zu den Weiß-Blauen aufschließen. Bei noch fünf ausstehenden Spielen würden theoretisch zwei Siege genügen, doch wir sprechen hier von der Banco di Sardegna, die in ihren letzten zehn Spielen nur zweimal gewonnen hat: in Trient nach Verlängerung und zu Hause gegen Cremona.
Für diesen Abwärtstrend gibt es zwei Hauptgründe. Die Abwehr hat in den letzten Spielen durchschnittlich 94 Gegentore kassiert. Zu viele Spieler denken nur an ihre eigenen Tore und vergessen dabei, dass Spiele in der Defensive gewonnen werden, wo der Zusammenhalt des Teams gefragt ist.
Die Leistung von Kapitän Rashawn Thomas ist erschreckend: Er erzielt durchschnittlich nur 5 Punkte und 3 Rebounds. Seine Werte sind sogar niedriger als die von Vincini, der ebenfalls keine gute Saison spielt. Trainer Mrsic muss das Team dringend wiederbeleben, notfalls auch mit Nachdruck, nachdem er im wichtigsten Spiel der Saison gegen Treviso eine katastrophale Leistung gezeigt hat.
