Die Senkung der Verbrauchssteuer auf Benzin und Dieselkraftstoff wurde bis zum 3. Juli verlängert.
Der Rabatt auf Dieselkraftstoff wurde von 10 auf 5 Cent halbiert. Die Nationale Verbraucherunion (UN) bezeichnet dies als „Eigentor“.(Handhaben)
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Die Senkung der Verbrauchssteuer auf Benzin und Diesel wurde bis zum 3. Juli verlängert. Der Erlass des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen, der die neue Senkung festlegt , die vom 7. Juni 2026 bis zum 3. Juli gilt, wurde im Amtsblatt veröffentlicht.
Dem Dekret zufolge beträgt die Verbrauchssteuer auf Benzin und Diesel 622,90 € pro 1.000 Liter. Für Flüssiggas (LPG) liegt der Steuersatz bei 242,77 € pro 1.000 Kilogramm, während Erdgas weiterhin steuerfrei bleibt. Die Maßnahme bestätigt den Rabatt von 5 Cent auf Benzin, halbiert jedoch den Rabatt auf Diesel von 10 auf 5 Cent.
Die finanzielle Deckung der Maßnahme in Höhe von 149,4 Millionen Euro wird durch die Mehreinnahmen aus den periodischen Mehrwertsteuerzahlungen im Zeitraum vom 1. Mai bis zum 31. Mai 2026 gewährleistet.
Der Nationale Verbraucherverband (Unione Nazionale Consumatori) wies den Erlass als „schreckliche Idee“ zurück. „Die Regierung senkt immer weiter die Steuerermäßigung. Diesmal betrifft es Diesel, zuvor Benzin“, sagte Massimiliano Dona, Präsident des Verbandes. Laut dem Verband wird die Maßnahme unmittelbare Auswirkungen auf die Dieselpreise an den Zapfsäulen haben.
„Diesel kostet derzeit auf Autobahnen noch 2,072 €. Das bedeutet, dass er bei gleichbleibenden Industriepreisen morgen erneut die 2,10-€-Grenze überschreiten und 2,133 € erreichen wird, was einer Erhöhung von 3,05 € für einen 50-Liter-Tank entspricht“, behauptet Dona. Auf Landstraßen, fügt er hinzu, würde der Dieselpreis von 1,980 € auf 2,041 € pro Liter steigen. Für die UNC birgt die Entscheidung zudem die Gefahr, den Inflationsdruck weiter anzuheizen. Dona verweist auf den jüngsten ISTAT-Bericht, demzufolge der Anstieg der Energiepreise bereits Auswirkungen auf die Verbraucherpreise hat und möglicherweise die Nachfrage negativ beeinflusst. „Kurz gesagt, es war ein Eigentor“, resümiert er.
(Unioneonline/D)
