Am 1. Januar kehren die Boote inmitten unzähliger Ungewissheiten und einiger bitterer Gewissheiten ins Wasser zurück. Die Seeigelfischerei auf Sardinien war aufgrund von Produktknappheit noch nie so prekär, und die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung des Mangels scheinen wirkungslos geblieben zu sein. Dies gilt insbesondere für die von der Region beschlossene einmonatige Verschiebung des Saisonbeginns um einen Monat, vom üblichen Dezember auf Anfang 2026. Zudem wurde eine verpflichtende App eingeführt, die lizenzierte Fischer dazu verpflichtet, die täglich gefangenen Mengen in Echtzeit zu melden.

Lösungen

Für die Region, die Branche und die Hunderten von Fischern, die dort arbeiten, steht erneut ein entscheidender Scheideweg bevor: Entweder man ignoriert die Situation und erntet weiterhin immer kleinere und seltenere Exemplare vom Meeresboden, oder man stellt sich den Tatsachen und fügt sich in das Schicksal, die Fischerei einzustellen, bis der Seeigelbestand wieder sein früheres Niveau in Menge und Qualität erreicht hat.

Weitere Details und Einblicke finden Sie im Artikel von Luca Mascia, der ab heute im Zeitschriftenhandel und in der L'Unione Digital App erhältlich ist.

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