Die Schweiz besiegte Kolumbien im Elfmeterschießen nach einem torlosen Achtelfinale: Hier ist die Viertelfinalaufstellung.
Die Schweizer kehren nach 72 Jahren ins Viertelfinale zurück und treffen dort auf Argentinien.Die Freude der Schweizer Fans (Ansa)
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Nach dem emotionalen Auf und Ab des Spiels Argentinien gegen Ägypten herrschte im letzten Achtelfinale der Weltmeisterschaft Langeweile. Die Partie zwischen der Schweiz und Kolumbien, die die Schweiz mit 4:3 im Elfmeterschießen gewann, endete torlos, da keine der beiden Mannschaften in den 120 Minuten viele gefährliche Torchancen herausspielte.
So endete das diesjährige Achtelfinale: Vargas verwandelte den entscheidenden Elfmeter, überwand den kolumbianischen Torwart – seinen Namensvetter – und löste damit im ganzen Land, das so lange auf diesen Moment gewartet hatte, Jubelstürme aus. Die Schweiz steht mehr als 70 Jahre nach der 5:7-Niederlage gegen Österreich im Jahr 1954 wieder im Viertelfinale. Nun treffen sie auf den amtierenden Weltmeister und den unvergänglichen Messi, der bei dieser Weltmeisterschaft bereits acht Tore erzielt hat und in jedem Spiel traf.
In einem temporeichen Spiel mit zahlreichen Passfehlern machten vor allem die Abwehrreihen den Unterschied, indem sie die Qualität der Angreifer beider Mannschaften weitgehend im Zaum hielten. In den 120 Spielminuten gab es nur wenige Torchancen, und die Spannung entfaltete sich erst in den Schlussminuten im Elfmeterschießen.
Bei den Schweizern vergab nur Akanji (sein Schuss ging hoch), während bei den Kolumbianern Sanchez vergab, indem er den Ball an die Latte schoss, und Hernandez, dessen Schuss von Kobel gehalten wurde.
Nun haben wir ein vollständiges Bild vom Viertelfinale.
Frankreich-Marokko (Donnerstag, 9. Juli, 22 Uhr)
Spanien-Belgien (Freitag, 10. Juli, 21 Uhr)
Norwegen gegen England (Samstag, 11. Juli, 23 Uhr)
Argentinien-Schweiz (Sonntag, 12. Juli, 3:00 Uhr)
(Unioneonline)
