Die Regierung stellt zwei weitere sardische Gesetze in Frage: Bedenken hinsichtlich des Stabilitätsgesetzes 2026 und des Green Train.
Gesundheitsschutz und Staatsgewalt im Visier der Meloni-Regierung: Dreizehn Bestimmungen aus der Todde-Ära liegen dem Verfassungsgericht vor.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Und wir sind bei dreizehn: Zwei weitere Gesetze, die während der Todde-Ära vom Regionalrat verabschiedet wurden, wurden von der Regierung vor dem Verfassungsgericht angefochten.
Der Beschluss des Ministerrats erfolgte auf Vorschlag des Ministers für Regionalentwicklung und Kommunalverwaltung, Roberto Calderoli, am Ende der letzten Sitzung, in der acht regionale Gesetze geprüft wurden. Konkret betreffen die Einwände das Regionalgesetz Nr. 1 vom 6. Februar 2026, das sogenannte „Regionale Stabilitätsgesetz 2026“, und das Regionalgesetz Nr. 4 vom selben Tag, welches die Verwaltung und Entwicklung von Touristenbahnen sowie die Regelung der Stiftung „Historischer Grüner Zug Sardiniens“ regelt.
Laut Pressemitteilung des Palazzo Chigi würden einige Bestimmungen beider Gesetze die gesetzlichen Befugnisse der Region überschreiten und stünden im Widerspruch zur Landesgesetzgebung.
Bezüglich des Gesetzes zur regionalen Stabilität beanstandet die Regierung insbesondere bestimmte Aspekte im Zusammenhang mit dem Gesundheitsschutz, die ihrer Ansicht nach gegen Artikel 32 und Artikel 117 Absatz 3 der Verfassung verstoßen könnten.
Bezüglich eines der in der Maßnahme enthaltenen Punkte, nämlich der vorläufigen Genehmigungen für Gemeindezentren, erklärt die regionale Haushaltsabteilung, dass die Entscheidung an die Fristen des Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplans (NRRP) gekoppelt sei, weshalb die Abteilung beschlossen habe, sie aufzunehmen.
Der Streit um das Gesetz zum „Kleinen Grünen Zug“ ist komplexer. Kernpunkt ist das Zivilrecht: Einige Bestimmungen gelten als unvereinbar mit Artikel 117 Absatz 2 Buchstabe l der Verfassung, der die ausschließliche Zuständigkeit für diese Angelegenheit dem Staat zuweist. Die Region wartet nun auf eine Entscheidung des Verfassungsgerichts, um eine Aufhebung des Gesetzes zu verhindern.
(Unioneonline)
