Die Mitte-Rechts-Partei antwortet Todde: „Politisches Chaos im gesamten politischen Spektrum. Er sollte vor dem Regionalrat erscheinen und sich erklären.“
Oppositionsführer: „Es bedarf einer Klarstellung hinsichtlich der ‚rechtlichen Unsicherheit‘ in Bezug auf die von der Demokratischen Partei gemeldeten Ernennungen.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
„Eine politische Klarstellung ist nötig, und zwar öffentlich.“ Die Oppositionsführer Paolo Truzzu, Angelo Cocciu, Umberto Ticca, Antonello Peru und Stefano Schirru forderten Präsidentin Alessandra Todde auf, dem Regionalrat über die Entwicklungen bei der Ernennung der Leiter der lokalen Gesundheitsbehörden (ASL) zu berichten.
„Das Fehlen beider Ratsmitglieder der Demokratischen Partei, darunter des regionalen Vizepräsidenten, bei den Sitzungen des Regionalrats geht weit über die Grenzen einer normalen Koalitionsdebatte hinaus. Dies gilt umso mehr, wenn der Grund der von Regionalsekretär Silvio Lai genannte ist, nämlich die ‚rechtliche Unsicherheit‘ bezüglich der Entscheidungen des Präsidenten“, heißt es in einer Erklärung.
Für die Mitte-Rechts-Parteien bestätigt dies, dass das breite Lager lediglich ein Wahlkartell ist, eine politische Mehrheit, die sich bisher nur zahlenmäßig, nicht aber inhaltlich stellt. Darüber hinaus kann sich die Demokratische Partei ihrer Verantwortung nicht einfach durch Enthaltung entziehen. Seit zwei Monaten ist Sardinien ohne Gesundheitskommissar, der für die Hälfte des Regionalhaushalts und die Gesundheit der Sarden verantwortlich ist. Die Krise ist insofern eindeutig administrativer Natur, als Entscheidungen, die gegen das Gesetz, die Verfassung und die Urteile des Verfassungsgerichts und der Verwaltungsrichter verstoßen, fortbestehen und die Region einer Flut von Entschädigungszahlungen aussetzen. Diese werden, zusammen mit den vom Präsidialamt beauftragten Beratern, die Positionen – und nicht eine politische Richtung – verteidigen, die öffentlichen Kassen belasten. Wir haben vergeblich darum gebeten, dass der Präsident während der letzten Sitzung des Regionalrats das Wort ergreift, doch die Mehrheit schwieg.
„Wir verstehen die Verlegenheit und die Notwendigkeit einer internen Diskussion, aber Sardinien kann nicht länger warten, insbesondere wenn es um das Gesundheitswesen geht und die Gesundheit der Sarden auf dem Spiel steht“, so die Opposition weiter. „Diejenigen, die das Wort Transparenz wie eine leere Worthülse benutzen, um sich selbst zu profilieren, sollten es endlich in die Tat umsetzen und den Sarden mitteilen, ob es eine Mehrheit mit gemeinsamen Programmen und Maßnahmen gibt“, erklären die Fraktionsvorsitzenden.
(Unioneonline)
