Alghero-Blut, irischer Geist. Sieben Jahre nach ihrem letzten Live-Auftritt präsentiert die Band Bordell ein neues Album mit dem Titel „ Thank Grog We Are Atheists“.

Das Projekt Bordell (Black Old Rum Delively Lads) entstand Ende des letzten Jahrtausends als reines Studienprojekt zur Erforschung der Musik, die seine Mitglieder seit jeher faszinierte: keltische und irische Musik. Sämtliches in Bibliotheken und auf Reisen in Großbritannien gesammeltes Material wurde sorgfältig gesichtet und ausgewählt, um ein einheitliches Repertoire zusammenzustellen, das von einer kleinen Band im typisch irischen Pub-Stil live gespielt werden konnte.

Im September 2006 gab Bordell ihr Live-Debüt. Von da an bis 2019 spielten sie ununterbrochen in Clubs und auf Plätzen in ganz Sardinien, wobei sich ihre Besetzung nur geringfügig änderte. Ihr Bühnenprogramm besteht fast ausschließlich aus traditionellen Liedern, insbesondere Shanties, Pub-Songs und irischen Trinkliedern. Die schlichten Melodien, kombiniert mit den vollständigen Texten, die zu Beginn des Abends gesungen werden, sorgen stets für eine hohe Publikumsbeteiligung, bei der die Zuhörer die Band während der Refrains lautstark unterstützen.

Die aktuelle Besetzung besteht aus einer Kerngruppe, die seit 1991 zusammenarbeitet und um die im Laufe der Jahre Dutzende von Musikern rotiert haben: Pietro Fiori : Gesang und Akustikgitarre; Raffaele Fanciulli : Akustikbass, Stompbox und Hintergrundgesang; Andrea Fanciulli : Akustikgitarre, Irische Bouzouki und Hintergrundgesang; Peppino Anfossi : Violine.
Im Laufe der Jahre gehörten zur Live -Besetzung unter anderem Emanuele Martinez (Violine), Anna Marsal Mestres (Flöte), Gianni Garrucciu (Gitarre und Gesang), Barbara Lauricella (Gesang), Carlo Sezzi (Schlagzeug), Michele Garofalo (Horn) und Marco Colledanchise (Schlagzeug).

Die Stücke des Albums wurden über Jahre hinweg in einem mobilen Studio aufgenommen, dank des liebevollen Beitrags der katalanischen Flötistin Anna Marsal Mestres, des Schlagzeugers Stefano Polese, der Akkordeonisten Gianfranco Foddai und Marco Valentino (der auch die Klavierparts spielte), Gianni Garrucciu (Gesang und Leadgitarre) und zehn weiterer Freunde, die die Chöre und Hintergrundgeräusche einer Kneipe "simulierten".

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