Der Rossoblù-Aktienmarkt schwankt nach dem Rennen Cagliari-Lecce.

Wer steigt auf?

Daniel Maldini

Es war ein Drei-Punkte-Tor, und es wiegt wie ein Klotz am Bein, besonders nach dem direkten Zusammenprall. Er hätte beinahe die Führung ausgebaut, indem er Mendy in eine aussichtsreiche Position brachte, und traf mit einem eigenen Freistoß den Pfosten. Am beeindruckendsten war jedoch am Montag im Domus gegen Lecce seine Intensität, mit der er vom Anpfiff bis zu seiner Auswechslung Akzente setzte. Er stellte sein (glasklares) Talent in den Dienst der Mannschaft, unterstützte und dirigierte sie und scheute sich nicht vor der Drecksarbeit. Damit stahl er allen die Show und das Spiel. Damit stahl er Cagliari die Show.

Wer kommt herunter?

Alieu Fadera

Ein unberechenbarer und egozentrischer Spieler. Während er gegen Inter mit seinem explosiven und entscheidenden Spielverlauf die Partie drehte, war sein Einsatz als Einwechselspieler diesmal weniger effektiv. Er verlor sich in seinem Ego und riskierte so mitunter, eine Lücke in der Abwehr zu schaffen, die Lecce bei schnellen Kontern nutzen konnte. Seine Qualitäten – sowohl technisch als auch athletisch – sind unbestritten. Er hat das Tempo und die Ausdauer, um die gegnerische Abwehr in jeder Situation zu überwinden, muss sich aber noch besser in die Mannschaftstaktiken, insbesondere in die Defensive, integrieren.

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