Jeden Morgen wird es schlimmer: Seit dem Angriff auf den Iran müssen alle, die auf ihr Auto, Motorrad, ihren Lieferwagen oder Lkw angewiesen sind, mit erneut explodierenden Benzin- und Dieselpreisen aufwachen. Nachdem der Rohölpreis gestern die 120-Dollar-Marke pro Barrel überschritten hatte, nur um dann wieder unter 100 Dollar zu fallen, bildet Sardinien keine Ausnahme: Während der durchschnittliche Preis an den Tankstellen Ende Februar noch bei 1,668 Euro für einen Liter Benzin und 1,721 Euro für Diesel lag, betrug er gestern 1,784 Euro bzw. 1,975 Euro. Innerhalb von zehn Tagen Krieg am Golf sind die Benzinpreise auf der Insel um 11,6 Cent und die Dieselpreise um 25,4 Cent gestiegen. Laut Daten des italienischen Ministeriums für Wirtschaft und „Made in Italy“ sind wir die acht teuerste Region Italiens: Aufgrund der Vertriebskosten und unserer Insellage geben wir mehr für Waren aus als Regionen wie Friaul-Julisch Venetien, Ligurien, Venetien und die Toskana.

Wenn man von Durchschnittspreisen zur Realität übergeht, genügt ein Spaziergang durch die Straßen von Cagliari, um festzustellen, dass an einigen Tankstellen die psychologische Schwelle von 2 Euro pro Liter Diesel überschritten wurde: zum Beispiel (und dies ist kein Einzelfall) an der Tamoil-Tankstelle in der Viale Trento, wo gestern die Leuchtanzeige 2,059 Euro pro Liter (und 1,749 für Premium) anzeigte.

„Wir schämen uns am meisten für diese Preise“, beteuert Gabriella Ruggiu, Regionalpräsidentin von FAIB, dem dem Verband der Tankstellenbesitzer angeschlossenen Unternehmen, und Inhaberin einer Tankstelle an der 131 DCN: „Es ist nicht unsere Schuld. Wir Betreiber sind zwar Unternehmer, aber zweitklassig.“

Weitere Details und Einblicke finden Sie im Artikel von Marco Noce, der ab heute im Zeitschriftenhandel und in der L'Unione Digital App erhältlich ist.

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