Die Banco di Sardegna schloss das erste Halbjahr 2026 mit einem Bruttogewinn von 146,9 Millionen Euro ab, ein Plus von 9,6 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2025, und mit einem Nettogewinn von 94,9 Millionen Euro (+5,4 %) nach Steuern von 51,9 Millionen Euro.

Dies geht aus einer Mitteilung des Kreditinstituts hervor. Das gesamte Finanzierungswachstum war sehr stark und erreichte 23 Milliarden Euro (+4,3 % gegenüber Dezember 2025), dank des positiven Beitrags aller Komponenten: 13,2 Milliarden Euro an Direktfinanzierung (+2,6 %); 4,1 Milliarden Euro an verwalteten Vermögenswerten (+4,6 %); 4,4 Milliarden Euro an verwahrten Wertpapieren (+9,0 %); und 1,2 Milliarden Euro an versicherungsbezogenen Einlagen (+5,8 %).

Die Nettokreditvergabe an Privatkunden belief sich auf 7,2 Milliarden Euro, ein Anstieg um 2,4 % gegenüber Dezember 2025. Im ersten Halbjahr wurden über 500 Millionen Euro an neue Kredite an private Haushalte und Unternehmen ausgezahlt. Besonders umfangreich war die Unterstützung für Familien, die ihr erstes Eigenheim erwarben: Hier wurden neue Hypotheken in Höhe von über 256 Millionen Euro vergeben. Die Kreditqualität blieb ausgezeichnet. Die Nettokredite mit leistungsfähigem Bestand stiegen auf 7,2 Milliarden Euro (plus 174,4 Millionen Euro gegenüber Dezember 2025), während die Nettokredite mit notleidendem Bestand auf 60,5 Millionen Euro sanken (minus 3,3 Millionen Euro).

Die Bruttoquote notleidender Kredite (NPE-Quote) liegt bei 2,0 % und die Nettoquote bei 0,8 % und damit deutlich unter dem Durchschnitt des Bankensektors. Die Netto-Kreditausfälle, die sich nun auf nahezu null belaufen, betragen 11,5 Millionen Euro. Die Risikodeckung ist weiterhin hoch (59,2 %) und die Risikokosten sind mit nur 3 Basispunkten extrem niedrig. Die annualisierte Ausfallquote sinkt weiter auf 0,5 %, was durch umfangreiche aufsichtsrechtliche Auflagen unterstützt wird.

Die Kapitalstärke zählt weiterhin zu den besten im italienischen Bankensystem, mit einer CET1-Quote von 36 %, die deutlich über den regulatorischen Anforderungen liegt.

(Unioneonline)

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