Die Ausstellung "Nuragica" verlässt Sardinien und kommt in Korsika an.
Das Ereignis wurde für die Feierlichkeiten in Frankreich während der Bronzezeit ausgewählt.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Ausstellung zur Nuraghenkultur verlässt Sardinien und ist als Höhepunkt der französischen Feierlichkeiten zur Bronzezeit erstmals auf Korsika zu sehen. Bis zum 30. September ist die Ausstellung „Nuragica“ im Alta-Rocca-Museum in Levie , dem wichtigsten korsischen Museum zur Bronzezeit, zu sehen.
Zehn immersive Erlebniswelten entführen die Besucher auf eine Entdeckungsreise zu Nuraghen, Riesengräbern, Heiligtümern, Metallwerkstätten und antiken Mittelmeerrouten. Erzählkunst, detailgetreue Rekonstruktionen und immersive Virtual Reality machen Nuragica zu einem Erlebnis, das Emotionen und Wissen vereint und Besucher jeden Alters begeistert.
Die Ausstellung wird zu einer außergewöhnlichen Brücke zwischen zwei Schwesterinseln, die durch eine alte Geschichte aus Kontakten, Routen, Sprachen und geteiltem Wissen verbunden sind.
„Die Reise der Nuragica geht weiter“, sagt Paolo Alberto Pinna , Projektleiter der Ausstellung. „Nach den wichtigen Stationen in Italien, die von den Sarden ausdrücklich gewünscht wurden, setzt die Tournee ihre Reise im Ausland fort. Die Erfahrungen in Frankreich bestätigen zudem die Wirksamkeit einer gelungenen Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor im Kulturbereich, die unser kulturelles Erbe über die Landesgrenzen hinaus bereichern kann.“
Anne-Laure Santucci , Exekutivrätin für Kultur der Korsischen Autonomiebehörde, erinnert an die tiefen historischen Verbindungen zwischen den beiden Inseln: „Das Mittelmeer war nie eine Grenze, sondern vielmehr eine wahre einigende Kraft. Vor diesem Hintergrund hoffen wir auf eine neue Annäherung zwischen Korsika und Sardinien durch die Nuraghen-Ausstellung, die es den Besuchern ermöglicht, die Wunder der bronzezeitlichen Nuraghenvölker zu bewundern und gleichzeitig Vergleiche mit unserer Heimat anzustellen.“
Der Direktor des Alta Rocca Museums, Kewin Peche-Quilichini , würdigte François de Lanfranchi, den ersten korsischen Archäologen, der die auf Sardinien durchgeführten Forschungen systematisch in seine Studien integrierte und damit eine langjährige Zusammenarbeit mit den Universitäten von Sassari und Cagliari initiierte.
