Spiritualität, Volksfrömmigkeit, Tradition und Kultur. Nuoro bereitet sich auf die 126. Festa del Redentore vor, eines der am meisten erwarteten Ereignisse des sardischen Sommers und ein Fest, das nach wie vor einen tiefgreifenden Teil der Identität der Stadt und der Insel ausmacht.

Die Ausgabe 2026, vom 22. bis 29. August, wartet mit zahlreichen Neuerungen auf. Allen voran die neue Veranstaltungsroute, die das Festival wieder ins Herz der Stadt rücken und die Verbindung zur Gemeinde stärken soll. Auch Inklusion steht in diesem Jahr im Fokus: Es gibt spezielle Bereiche für Menschen mit Behinderungen. Zudem wird die Zusammenarbeit mit der Kurie erneuert, wodurch die zentrale Bedeutung der religiösen Dimension bekräftigt wird.

nuoro 25/08/07 la sfilata dei costumi alla sagra del redentore 2006-foto massimo locci

Die Route führt an einigen der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt vorbei: Piazza Santa Maria della Neve, Via Tola, Piazza San Giovanni, Via Roma, Piazza Italia, Via Dante, Via Deffenu, Via Ciusa Romagna, Via Lamarmora, Corso Garibaldi und Via Monsignor Bua.

„Das Redentore ist weit mehr als eine Sommerveranstaltung“, erklärte Nuoros Bürgermeister Emiliano Fenu während der Pressekonferenz im Ratssaal. „Es ist Glaube, Kultur, Tradition und kollektives Gedächtnis.“

„Wir wollten mit der neuen Route eine Möglichkeit schaffen, das Festival für alle Stadtbewohner erlebbar zu machen“, betonte Kulturdezernentin und stellvertretende Bürgermeisterin Natascia Demurtas. „Dieses Jahr wünschen wir uns außerdem ein wirklich inklusives Festival mit Bereichen, die speziell für Menschen mit Behinderungen eingerichtet sind, damit jeder teilnehmen und die wichtigsten Momente in vollen Zügen genießen kann.“

Zu den Neuerungen gehört die Route des Ritter- und Amazonenumzugs, der auf der Piazza Italia, unweit der Gruppen, beginnt, um für mehr Ordnung und einen reibungsloseren Ablauf zu sorgen. „Dieses Jahr haben wir uns für eine Route entschieden, die die Feierlichkeit des Festa del Redentore widerspiegelt“, erklärte der künstlerische Leiter Ottavio Nieddu. „Die Route wurde so gestaltet, dass die volle Kraft des Festes, seine Symbolkraft und seine Verbindung zur Stadt wiederhergestellt werden.“

sfilata del redentore x inserto (foto massimo locci)

(Unioneonline)

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