Der Sarde Roberto Felleca ist der neue Präsident von Ternana.
Eine 20-prozentige Beteiligung und eine Top-Setzposition: „Wir steigen sofort in die Serie D ein, ohne jeglichen Hype.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Ein Sarde übernimmt das Ruder bei Ternana. Roberto Felleca, ein Unternehmer aus Selargius, ist der neue Präsident des rot-grünen Vereins, eines traditionsreichen umbrischen Klubs, der in die Serie D zurückgekehrt ist. Diese Rückkehr zum Fußball rückt ein Stück Sardinien in den Mittelpunkt einer pulsierenden Stadt wie Terni.
Im Rahmen der Unternehmenstransaktion steigt Felleca mit einer 20-prozentigen Beteiligung ein, mit der Option, diese zukünftig auf 45 % zu erhöhen. Die Mehrheit verbleibt bei Unicusano unter der Führung von Stefano Bandecchi, Bürgermeister von Terni und Präsident der Provinz, der seine Absicht bekräftigt, weiterhin 55 % der Anteile zu halten. Francesco Emanuele Tonel hält eine Minderheitsbeteiligung, während rund 23 % für neue Investoren offen stehen. Die operative Leitung begann am 3. August mit den ersten Treffen zur Festlegung des Saisonplans. Felleca wird von Ninni Corda unterstützt.
Er ist kein Neuling. Als Trainer hat er bereits Como und Foggia betreut und beide Mannschaften zum Aufstieg von der Serie D in die Serie C geführt: eine Methode, die er befürwortet, basierend auf nachhaltigen Zahlen und stetigem Wachstum.
„Nach der Enttäuschung vor einigen Wochen war meine Begeisterung sofort wieder da, und auch mein Siegeswille ist zurückgekehrt“, erklärt der neue Präsident. „Ich starte mit viel Elan ins Spiel, aber das schreckt mich nicht ab.“ Was die Meisterschaft angeht, ist er sich sicher: „Wir müssen uns sofort auf die Realität der Serie D einlassen, einem Wettbewerb, der Kampfgeist und absolute Wettbewerbsfähigkeit erfordert, selbst gegen weniger prestigeträchtige Gegner.“
Keine großen Ankündigungen, aber schon gar nicht. „Sie werden mich nie sagen hören: ‚Wir schaffen den Aufstieg in die Serie B‘“, warnt er. „Ich gehe lieber Schritt für Schritt vor und bleibe realistisch. Wir müssen Ternana wieder an die Spitze bringen, aber ohne die Kosten und das Budget zu erhöhen.“ Die Priorität, erklärt er, sei es, die Gemeinschaft wieder zusammenzubringen: „Wir müssen die Stadt kennenlernen und sie für das Projekt gewinnen.“
An seinem Verhältnis zu Bandecchi hat er keinerlei Zweifel: „Ich kann nur Gutes über ihn sagen; wir sind uns schon lange einig. Wir sind beide pragmatisch, wir wollen beide gewinnen.“ Und er hat klare Vorstellungen von Führung: „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich gerne Entscheidungen treffe: Im Fußball, wie man so schön sagt, reichen zwei.“
