Der neue Spider-Man-Film bricht beinahe den italienischen Kinorekord.
Der Film spielte bei seinem Debüt mehr als 4 Millionen ein.(Handhaben)
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Es schien von Anfang an klar, dass „Spider-Man: Brand New Day“ an den Kinokassen ein Riesenerfolg werden würde, doch nur wenige hätten darauf gewettet, dass der Film nicht nur Publikum und Kritiker gleichermaßen überzeugen, sondern sogar die Rekorde von Blockbustern wie „Avengers: Endgame“ brechen würde. Laut ersten weltweiten Einspielergebnissen hat der Film zwischen Vorpremieren und dem ersten Tag bereits 168 Millionen Dollar eingespielt und damit die 157,4 Millionen Dollar von „Evegame“ übertroffen. Dieses beeindruckende Ergebnis, selbst ohne Berücksichtigung des Startwochenendes, beweist bereits die immense internationale Anziehungskraft des Films und dürfte selbst die optimistischsten Erwartungen übertreffen.
Nicht weniger beeindruckend sind die italienischen Kinozahlen. Laut Angaben von Cinetel erzielte „Spider-Man: Brand New Day“ den besten Kinostart aller Zeiten für einen Film der Reihe und den zweitbesten Start für einen Comicfilm überhaupt. Am Mittwoch, dem 29. Juli, startete der Film mit 4.020.018 € in 468 Kinos. Vergleiche mit dem Blockbuster „Avengers: Endgame“ waren unvermeidlich, da dieser mit 5.167.655 € weiterhin den Rekord für den besten Kinostart eines Comicfilms in Italien hält.
Zu den hervorragenden Ergebnissen trugen auch die begeisterten Kritiken bei, insbesondere jene, die im Anschluss an die Pressevorführungen in Los Angeles geäußert wurden. Den Eindrücken nach zu urteilen, beweist „Spider-Man: Brand New Day“, dass die bewährte Formel weiterentwickelt wurde und die dramatischen Ereignisse vom Ende des Vorgängerfilms „No Way Home“ glaubwürdig fortgeführt werden.
Zu den leidenschaftlichsten Kommentaren zählt der von Molly Freeman von ScreenRant, die ohne Zögern erklärt: „Ich sage das nicht leichtfertig: Spider-Man: Brand New Day ist der beste Spider-Man-Film aller Zeiten. Die Geschichte ist einfach, charaktergetrieben und voller authentischer Spannung.“ Ebenso schmeichelhaft, wenn auch etwas zurückhaltender, ist Brandon Popes Meinung: „Er ist spannend und spektakulär. Hulk und Punisher funktionieren, und die große Enthüllung ist perfekt. Es ist der beste Film der Tom-Holland-Reihe.“
Da der Film nun in den Kinos läuft, ist es umso interessanter, die Entstehungsgeschichte hinter der finalen Fassung zu entdecken. Laut Hauptdarsteller Tom Holland läge heute ein völlig anderer Film vor, hätte die Produktion die Ergebnisse diverser Testvorführungen und das Feedback ausgewählter Zuschauer berücksichtigt. Zwar flossen alle Vorschläge der Tester in einen vorläufigen Schnitt ein, doch so effektiv die Strategie auch schien, das Endergebnis war ein Prototyp, der die Erwartungen nicht erfüllte. Der Schauspieler erklärte: „Wir sahen uns diese Version an und fanden sie schrecklich. Sie funktionierte überhaupt nicht. Sie entsprach zwar den Wünschen der Zuschauer, aber nicht unseren kreativen Vorstellungen.“ Die Erfahrung erwies sich jedoch als hilfreich, um den Weg für die Zukunft zu weisen: eine Fortsetzung zu schaffen, die vor allem einen spezifischen kreativen Ansatz widerspiegelt – also ohne übermäßigen und mitunter unangemessenen Einfluss der Fangemeinde.
Während er diesen außergewöhnlichen Erfolg genießt, denkt Holland bereits über die Zukunft des Franchise nach und vor allem darüber, wer sein Superheldenkostüm erben könnte. Im Podcast „Happy Sad Confused“ verriet der Schauspieler, dass es „einen kompletten Plan“ für die kommenden Fortsetzungen und „eine klare Vision für die Staffelübergabe“ gebe, obwohl er seine Absicht, die Rolle abzugeben, noch nicht offiziell geäußert hat. Dies deutet auch darauf hin, dass der Schauspieler, selbst ohne die zentrale Rolle, die er in den letzten Filmen innehatte, weiterhin in zukünftigen Fortsetzungen auftreten könnte, vielleicht als Mentor des jungen Mannes, der ihm nachfolgen soll.
In diesem Zusammenhang äußerte der Star seinen Wunsch, die Figur Miles Morales, der bereits als Protagonist in der animierten Spider-Verse-Saga aufgetreten ist, in die Spider-Man-Filmwelt einzuführen und dem für die Rolle ausgewählten „Glückspilz“ bei seinem Leinwanddebüt zu helfen. Als Beispiel nannte er erneut Robert Downey Jr., den unvergesslichen Iron Man, den er selbst erlebt hatte: „Wenn ich das tun könnte, was Downey für mich getan hat, würde ich mich mit Freuden in den Sonnenuntergang schwingen.“
