Das Stillleben ist Domenico Dorés Lieblingsgenre, ein Thema, das historisch mit Vanitas und Memento mori verbunden ist – stillen Mahnungen an die Vergänglichkeit des menschlichen Daseins. Die Ausstellung des Malers aus Sassari mit dem Titel „Domenico Doré. Chronotypen “ wird am Mittwoch um 17:30 Uhr in der Sala Duce des Herzogspalastes in Sassari eröffnet.

Die Ausstellung, die noch bis zum 8. April zu sehen ist, wird vom Verein Ars Aurelia veranstaltet und von Antonio Ottavio Cattari und Luca Poddighe kuratiert.

Der 1954 geborene Domenico Dore hat bereits zahlreiche erfolgreiche Ausstellungen in Italien und im Ausland präsentiert. In den letzten Monaten waren seine Werke in Rom, Paris, Florenz und Berlin zu sehen. „Seine Arbeiten verströmen eine bezaubernde Atmosphäre, die sich in den sanften Farbtönen und der Perspektive widerspiegelt und einen schwebenden, traumhaften Raum suggeriert“, so die Kuratoren. Diese stilistischen Mittel sind äußerst wirkungsvoll, um die Vergänglichkeit der Zeit und die verschiedenen Lebensabschnitte einzufangen.

Die Leinwände des Künstlers vermitteln die spezifischen Formen, in denen sich die Ideen der Pause und der Flucht aus der Realität in verschiedenen Momenten des Lebens manifestieren, und übersetzen sich in Bilder, die Spannungen, Sehnsüchte und Zerbrechlichkeiten offenbaren.

Der Eröffnungsabend wird durch den musikalischen Auftritt von Beatrice Melis mit ihrer Harfe sowie durch die Zusammenarbeit von Cantina Mario Bagella und der Accademia Culinaria del Coros di Fausto Tavera bereichert.

Die Veranstaltung ist Teil des Programms „Aspettando Nessun Dorma“, der ersten Voraufführung des Nessun Dorma 2026 Festivals des Vereins. Ars Aurelia.

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