Der Film „S'Ardia“ feiert vom 17. bis 20. September seine Weltpremiere in den Vereinigten Staaten.
Das Werk, das dem heiligen Rittervolk beim Camden International Film Festival gewidmet warPer restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Geschichte, die Hingabe und die symbolische Kraft der Ardia von Sedilo werden international bekannt. Der Film „S’Ardia“, der dem heiligen Ritterlauf zu Ehren des Heiligen Konstantin gewidmet ist, der jährlich am 6. und 7. Juli stattfindet, feiert vom 17. bis 20. September seine Weltpremiere beim Camden International Film Festival, einem renommierten Festival in Maine, das sich ausschließlich Dokumentar- und Nonfiction-Filmen widmet. Dies ist eine hochkarätige Anerkennung für ein Werk, das eine der markantesten Traditionen Sardiniens der Welt näherbringt. Regie führte der englische Regisseur Billy Barraclough, der mehrere Monate in Sedilo verbrachte und das Leben des Hirten Leonardo Pes und seines Sohnes Andrea, den Protagonisten des Films, eingehend begleitete. „Es ist mir eine große Ehre, bekannt geben zu dürfen, dass mein neuer Film ‚ S’Ardia ‘ seine Weltpremiere beim Camden International Film Festival feiern wird“, so Barraclough. Unendlichen Dank an Andrea und Leonardo Pes, die uns ihre Welt eröffnet haben. Ich werde ihrer Familie und der Gemeinde Sedilo für ihren herzlichen Empfang ewig dankbar sein. Der Dokumentarfilm spielt im Jahr 2025 und erzählt von den Vorbereitungen Leonardo Pes', der seit über dreißig Jahren das Ardia-Rennen leitet. Ihm wird die größte Ehre zuteil: die Führung des Rennens, ein Privileg, das nur einmal im Leben zuteilwird. Er bricht mit der Tradition und beschließt, diesen Moment mit seinem Sohn Andrea zu teilen. So bilden sie das erste Vater-Sohn-Gespann, das das Ritual in seiner zweihundertjährigen Geschichte gemeinsam leitet. Der Film begleitet die beiden Protagonisten in ihrem Alltag: bei der Pferdepflege, beim Hüten der Herde und im Einklang mit dem Rhythmus des Landes. Je näher das Rennen rückt, desto mehr reflektiert Leonardo über die Verantwortung der Tradition und die Schönheit der Vaterschaft. „Die Intensität des Rennens und die Hingabe der Fahrer beeindruckten mich sofort“, sagt Regisseur Barraclough, „aber am tiefsten berührte mich die enge Verbindung zwischen Leonardo und Andrea – eine Beziehung, die auf Lehren, gemeinsamer Arbeit und einer weitergegebenen Identität beruht. Die Dreharbeiten mit Andrea und Leonardo“, so der Regisseur abschließend, „ließen mich über die Realität eines Sohnes nachdenken, der von seinem Vater lernt – durch Arbeit, Rituale und Erinnerungen.“ Für die gesamte Gemeinde von Sedile und für ganz Sardinien ist dies ein beispielloses internationales Ereignis: Die heilige Prozession zu Ehren von Santu Antinu wird in den Vereinigten Staaten eine zentrale Rolle spielen und die Kraft einer Tradition in die Welt tragen, die weiterhin von Bedeutung ist.
