Der Dokumentarfilm „Die Störche von Tschernobyl“ wird in Bari Sardo gezeigt.
Eine außergewöhnliche Geschichte der Solidarität zum 40. Jahrestag der KatastrophePer restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Vierzig Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl ist die Verbundenheit mit Sardinien stärker denn je. Die Insel leistete nach der Nuklearkatastrophe von 1986 einen außergewöhnlichen Beitrag zur Aufnahme von Kindern aus den kontaminierten Gebieten. Am Samstag um 18:00 Uhr wird im Ratssaal von Bari Sardo der Dokumentarfilm „Die Störche von Tschernobyl“ von Regisseur Karim Galici gezeigt, der dieser bemerkenswerten Geschichte der Solidarität gewidmet ist.
Während des Treffens wird Natallia Matusevich, Vertreterin von Cittadini del Mondo in Ogliastra, ihre persönlichen Erfahrungen als Pflegekind schildern: eine Geschichte menschlicher Verbundenheit und Freundschaft, die bis heute fortbesteht. Im Jahr 2026, dem 40. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe, ist die Filmvorführung ein Moment des Gedenkens und der Besinnung, aber auch eine Hommage an die Familien, die ihre Häuser öffneten und Schutz, Fürsorge und neue Lebensperspektiven boten, erklären die Organisatoren. Neben den Zeugnissen der sardischen Pflegefamilien und der von ihnen aufgenommenen Kinder zeigt der Dokumentarfilm exklusive Aufnahmen aus der Sperrzone um das Kraftwerk: eine Reise zu den Orten, an denen alles begann. Das Treffen wird mit Grußworten von Stadträtin Maria Francesca Uda eröffnet.
Der Film befindet sich derzeit auf einer ausgedehnten Tournee durch Italien und das Ausland und präsentiert der Welt ein Zeugnis für ein unterstützendes und einladendes Sardinien: eine Insel, die weiterhin Verbindungen zwischen Menschen, Geschichten und Gemeinschaften knüpft.
