In der Gallura ist alles für das 36. Tavolara Filmfestival vorbereitet. Von Dienstag bis Sonntag kehrt „Eine Nacht in Italien“ zwischen San Teodoro, Porto San Paolo und der Insel Tavolara mit einem prall gefüllten Programm aus Filmvorführungen, Gästen und Publikumsgesprächen zurück. Moderiert wird das Festival von Neri Marcorè, der Schauspielerin Ludovica Nasti, der Moderatorin und Gastgeberin sowie der Journalistin Alessandra Magliaro.

Eine außergewöhnliche Ausgabe, ganz im Zeichen von Film und Literatur. Die von Severino Salvemini kuratierte Sektion für Schriftsteller und Buchpräsentationen ist eine der wichtigsten Neuerungen des Festivals 2026: Das vom Verein Argonauti geförderte Festival wird am Dienstag, den 14. Juli, in La Peschiera in San Teodoro mit Marcello Fois eröffnet, der um 20:00 Uhr sein Buch „L'impero distrazione“ (Einaudi) vorstellt. Im Anschluss (um 21:30 Uhr) wird Peter Marcias' Film „Quasi Grazia“ gezeigt, der auf Fois' gleichnamigem Buch über die sardische Schriftstellerin Grazia Deledda basiert. Irene Maiorino, die die junge Nobelpreisträgerin im Film verkörpert, wird anwesend sein.

Am Mittwoch, dem 15., wird erneut in La Peschiera „Su Maistu“ präsentiert, ein Film von Gianfranco Cabiddu, der die Oper im Rahmen des Festivals begleitet und Luigi Lai, einem außergewöhnlichen sardischen Musiker und Launeddas-Virtuosen, Tribut zollt. Am Donnerstag, dem 16., wird auf der Piazza Gramsci in Porto San Paolo „Tienimi Presente“ gezeigt, ein Film von Alberto Palmiero, der dem Publikum von seiner Arbeit und dem Entstehungsprozess des Films erzählt, der die Geschichte eines jungen, aufstrebenden Regisseurs schildert.

Am Freitag, dem 17. Juli, macht die Veranstaltung Station auf der Insel Tavolara mit einer Vorführung des Films „40 Sekunden“ von Vincenzo Alfieri, der von der Geschichte Willy Monteiro Duartes inspiriert wurde. Alfieri wird anwesend sein, ebenso wie einer der Hauptdarsteller, Enrico Borello. Am Samstag, dem 18. Juli, um 20:00 Uhr, präsentiert Orso Tosco, einer der interessantesten Autoren des zeitgenössischen italienischen Noir, seinen Roman „La melancholia del tartufo“ (Rizzoli). Um 21:30 Uhr wird der Kurzfilm „Il viaggio di Matteo“ von Laura Moretto gezeigt, im Anschluss daran folgt „La salita“, Massimiliano Gallos Spielfilmdebüt als Regisseur. Die Schauspielerin Roberta Caronia ist Ehrengast des Abends.

Am Sonntag, dem 19. Juli, fällt der Vorhang für das Kino im Tavolara mit dem letzten Abend, an dem um 20 Uhr das dritte der Literatur gewidmete Treffen mit Christian Raimo stattfindet, der „Die Erfindung der Farbe“ (La nave di Teseo) vorstellt, und ab 21:30 Uhr Vorführungen des Kurzfilms „Absolutio“ von Mirko Decandia und „Gioia mia“, dem Debütfilm der Regisseurin Margherita Spampinato.

Neben Filmvorführungen und Treffen finden im Rahmen des Festivals zwei Ausstellungen statt: Vom 14. bis 22. Juli wird in Porto San Paolo auf der Piazza Gramsci die Ausstellung „CliCiak 2026“ gezeigt, während in San Teodoro in den Räumlichkeiten des Tourismusbüros die Ausstellung „La terrazza“ eröffnet wird, die den Bildern von Paul Ronald, dem Setfotografen von Federico Fellini, Ettore Scola und Pier Paolo Pasolini, gewidmet ist.

© Riproduzione riservata