Das Tavolara Festival heizt seine Motoren mit drei Veranstaltungen im Juni auf.
Im Rahmen des Projekts „Metropolis“ sind ein Workshop, eine Filmvorführung und ein Filmkonzert geplant.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Während wir auf das Juli-Programm warten, bietet das Tavolara Filmfestival „Eine Nacht in Italien“ einen vielversprechenden Vorgeschmack. Die 36. Ausgabe des Festivals, organisiert vom Verein Argonauti, unter der künstlerischen Leitung von Gianluca Arcopinto und Neri Marcorè und mit Kameraführung von Antonio Maraldi, findet vom 14. bis 19. Juli in San Teodoro, Porto San Paolo und auf der Insel Tavolara statt. Der Juni bietet derweil eine vielversprechende Vorschau.
Ein Seminar zur Filmmusik, eine Sondervorführung in Porto Rotondo und ein Filmkonzert in Porto São Paolo stehen auf dem Programm. Den Auftakt bildet am 13. und 14. Juni in Olbia an der Polytechnischen Hochschule Argonauti mit dem Seminar „Musik für Film“. Dieses bietet einen Überblick über die Kunst der Filmmusik, inklusive historischer Erläuterungen, praktischer Beispiele und geführter Hörsitzungen. Geleitet wird das Seminar – der Eintritt ist frei (solange Plätze verfügbar sind) – von Luigi Frassetto, Musiker und Komponist sowie langjährigem Festivalpartner.
Am 21. Juni wird im Mario-Ceroli-Amphitheater in Porto Rotondo „Némos. Andando per mare“ gezeigt, eine sardische Neuinterpretation des Odysseus-Mythos. Der Film beginnt um 21:00 Uhr mit einer Einführung durch Regisseur Marco Antonio Pani und die Veranstalter. Der Eintritt ist frei.
Am 27. Juni findet um 21:00 Uhr auf der Piazza Gramsci in Porto San Paolo das Filmkonzert „Metropolis“ statt (Eintritt: 2 €, zzgl. 1 € Vorverkaufsgebühr). Fritz Langs Meisterwerk wird mit Live-Musik von Pietro Dossena und Manuel Attanasio sowie Musik von Luigi Frassetto gezeigt. Fast ein Jahrhundert nach seiner Veröffentlichung ist der Film des großen österreichischen Regisseurs nach wie vor hochaktuell: Die von Lang entworfene futuristische Stadt, gespalten zwischen herrschenden Klassen und arbeitenden Massen, bleibt eine der großen Visionen des 20. Jahrhunderts über das Verhältnis von Macht, Arbeit, Technologie und Ungleichheit. Der Erlös geht an wohltätige Zwecke.
