Das Römische Reich ist blau, Maldini wurde berufen.
Der Torwart, der gegen Lecce den Siegtreffer erzielte, hat seine Chancen auf eine Nominierung für die Nationalmannschaft erneut verbessert. Über Caprile wurden positive Kommentare abgegeben.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die endgültige Bestätigung erfolgt natürlich erst mit der offiziellen Bekanntgabe des Kaders am 18. September. Doch es scheint nun sicher, dass Alessandro Romano, ein Talent von Cagliari, der von der Roma ausgeliehen wurde und nach einer Saison in der Serie B bei Spezia eine Kaufoption besitzt, für die italienische Nationalmannschaft und nicht für die Schweizer auflaufen wird. Bislang ist es nur ein Gerücht, das in der Hauptstadt kursiert, aber es hat sich bereits stillschweigend über das Tyrrhenische Meer bis zum Golfo degli Angeli verbreitet.
Die Indiskretion
Der Mittelfeldspieler wurde Berichten zufolge von Roberto Mancini überzeugt, sich für die Azzurri zu entscheiden. Der junge Spieler besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft, doch nun liegt alles in den Händen der FIFA, die die endgültige Entscheidung trifft. Es bleibt abzuwarten, ob der Wechsel des römischen Kaisers zu den Azzurri – abhängig von den weiteren bürokratischen Schritten – tatsächlich während der Länderspielpause, die am 20. September beginnt (für die Rossoblu am 19. nach dem Spiel gegen Udinese), stattfindet oder ob der Transfer erst später erfolgt. Fest steht jedoch, dass man in Coverciano zuversichtlich ist, dass der am 17. Juni 2006 in Winterthur geborene Youngster im Kader stehen wird.
Die Karriere
Seine Entwicklung wurde zweifellos von den Lehren Claudio Ranieris beeinflusst, der ihn vor zwei Saisons, als er noch die Roma trainierte, für einige Spiele in der ersten Mannschaft einsetzen wollte. Ranieri prägte Romano durch die harte Arbeit einer Karriere, die, wenn die Erwartungen erfüllt werden, eine wirklich bemerkenswerte werden könnte. Auch der Rat Ranieris an Roberto Mancini dürfte die Entscheidung des Trainers beeinflusst haben, der bereits nach dem ersten Spieltag in Parma bei Präsident Tommaso Giulini nachfragte und versuchte, Cagliaris Nummer 4 von einem Wechsel nach Italien zu überzeugen. In der darauffolgenden Woche, während des Spiels gegen Inter Mailand, wurde zudem der Schweizer Trainer Murat Yakın in der Stadt gesichtet: zunächst in den Poetto-Bars, beim ersten Stopp, und dann im Domus. Diese Annäherungsversuche unterstreichen die Bedeutung des Spielers, der gewissermaßen von zwei Mannschaften mit unterschiedlicher Geschichte und Ambitionen umworben wird. Die Schweiz erreichte das Viertelfinale der letzten Weltmeisterschaft, während Italien zum dritten Mal in Folge nicht teilnahm. Nun setzen sie jedoch auf ihre Talente, um ihren einstigen Glanz wiederherzustellen, den diese lange Krise zwar geschwächt, aber nicht ausgelöscht hat.
In Alarmbereitschaft
Und obwohl Romano sich für die Azzurri entschieden hätte, steht ein weiterer Rossoblu-Spieler kurz vor seiner Rückkehr ins Coverciano-Stadion. Daniel Maldini wurde von Mancini aufgrund seines hervorragenden Saisonstarts für die kommenden Spiele nominiert. Auch über Caprile laufen Gespräche, und selbst mit Blick auf die Azzurri können diese nur positiv verlaufen. Er dürfte ebenfalls wieder im Kader stehen: Es bleibt abzuwarten, ob er sich gegen Alex Meret von Napoli und Guglielmo Vicario, den Juventus-Torwart, der den Rossoblu stets sehr verbunden war, durchsetzen kann, um Donnarummas Ersatzmann zu werden.
