Das Punk-Festival kehrt nach Cheremule zurück
Die Initiative entstand aus der Idee einer Gruppe von Freunden.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Das FestivalPunk kehrt am 18. Juli nach Cheremule zurück. Es ist ein Festival, das von einer spontanen Gruppe junger Einheimischer organisiert wird, um aufstrebende sardische Bands zu präsentieren und Raum für Musik und Spaß zu bieten.
Das diesjährige Festival präsentiert sechs Bands, darunter neben Newcomern auch Bands, die die Punkgeschichte der Insel geprägt haben. Gleichzeitig soll Cheremule, das kleine Juwel von Meilogu an den Hängen des Berges Cuccuruddu, bekannter gemacht werden.
Das Punk-Festival bietet die Gelegenheit, das historische Zentrum mit den Wandmalereien der Pina Monne, dem Pinienwald, dem Waldgebiet „Su Tippiri“ und der archäologischen Stätte des Petroglyphenparks, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, zu besuchen.
Die Idee entstand aus der Intuition, der Zusammenarbeit und der Entschlossenheit einer Gruppe von Freunden: Gabriele, Danilo, Angelo und Simone. Im Mittelpunkt dieses Projekts steht der Wunsch, jungen und aufstrebenden Bands Raum und Sichtbarkeit zu geben und durch die Beteiligung etablierter Bands der Insel eine Brücke zwischen der Vergangenheit und Gegenwart der sardischen Punk-Szene zu schlagen.
Im Jahr 2025 fand das Festival im städtischen Kiefernwald statt und bot Auftritte von Giampaolino Nuvoli, Onda Rock und Mad-Dog.
Am 18. Juli startet das Festival um 19:30 Uhr auf dem Platz vor dem ehemaligen Fox Pub mit einem Auftritt von „Gli Scordati“, einer Band aus Thiesi, die für diesen Anlass ein besonderes Line-up zusammengestellt hat. Weiter geht es mit dem Punk-Sound der jungen Band „Warsawia“, live aus Olbia.
Die dritte Band, die auftritt, kommt aus Macomer: „Iskassiados“ werden mit ihrem Ska-Punk-Sound alle zum Tanzen bringen. Nun betritt „Instinct and Pain“ die Bühne, gegründet im Sommer 2023 in Ghilarza in der Provinz Oristano. Luca spielt Bass, Nicola Schlagzeug und Alessandro Gitarre und singt. Das Album ist eine Mischung aus Post-Punk und Gothic und erinnert an Bands der 80er-Jahre wie Bauhaus, Joy Division und The Cure (Bands, die sie besonders lieben). Die Texte thematisieren Einsamkeit, Wut, Frustration und das Gefühl, in einer Lebensweise gefangen zu sein, die oft – zu schnelllebig und zu ungleich – nicht unsere ist.
Die vierte Gruppe stammt aus Sassari und ist eine der interessantesten der Sassari Underground-Szene: „Vulika Rot“, die unter anderem auf anderen Sommerbühnen des renommierten Abbabula-Festivals auftreten wird.
Die Tournee endet mit „Inarrestabili“, einer Punkrockband, die 2005 auf Sardinien gegründet wurde. Seit zwanzig Jahren begeistern sie die Bühne mit derselben Leidenschaft und demselben Elan wie in ihren Anfängen. 2026 feiern sie ihr 20-jähriges Jubiläum mit der „Per chi ci ama, per chi ci odia“-Tour, die sie nach Sardinien, Spanien und Norditalien führen wird.
