Die schlichten Türen des Sportzentrums Crai schließen sich am Ostermontagnachmittag, während die Einheimischen eine weitere Seada verdauen, mit oder ohne Honig, je nach Brauch. Cagliari steht still, sein kreatives Feuer ist erloschen, und Pisacane ist, wie er selbst betont hatte, von den Sternen in die Ställe von Assemini abgerutscht.

Die Mannschaft hat vier Heimspiele im Domus (gegen Cremonese, Atalanta, Udinese und Torino) und drei Auswärtsspiele vor sich: gegen Inter Mailand, Bologna und Mailand. Prognosen sind unmöglich; das Szenario lässt keinerlei Berechnungen zu. Doch einige Fragen drängen sich auf: Wo ist Cagliari abgeblieben? Wie war ihre Einstellung in der zweiten Halbzeit gegen Sassuolo? Warum ist es heute so einfach gegen die Rossoblu? Was fehlt in der Führungskette vom Trainer bis zu den Spielern? Am Samstag, nach sechs Nächten in Assemini, werden wir wissen, ob die Mannschaft die Antworten gefunden hat.

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