Verliebt und innig umarmt vor dem kristallklaren Wasser der sardischen Südküste. Nicht in ihren üblichen Badeanzügen und mit gebräunter Haut, sondern warm eingepackt in Baumwolle, Jeans, geschlossenen Schuhen und Windjacken. Hier sind sie, Cristina Parodi und Giorgio Gori, die sich heute als außergewöhnliche Botschafter für einen Tourismus außerhalb der Saison auf der Insel einsetzen. „Sardinien außerhalb der Saison ist wunderschön“, schreibt die Journalistin aus Alessandria zu dem Foto mit ihrem Mann, einem Europaabgeordneten und ehemaligen Bürgermeister von Bergamo. „Nicht nur Cagliari, wo meine Tochter lebt, sondern die gesamte mediterrane Macchia, die Berge und die Strände, die die Insel umgeben. Zwei Tage am Meer entlangspaziert, in Jacken und Pullovern, weil es nicht zu heiß war, köstliche regionale Produkte genossen und Muscheln gesucht. Von einer Zukunft fernab der Hektik der Großstädte und näher an der Natur geträumt. Viele junge Menschen suchen heute danach, und vielleicht haben sie recht.“ Genau das hatte sich Benedetta Gori, die älteste der drei Kinder des Paares, gewünscht.

«Benedettas Wahl»

Als Botanikerin und Forscherin wählte sie die Universität Cagliari für ihre Promotion. Giorgio Gori erklärte dies Francesca Figus in der Sendung „Caffè Corretto“: „Meine Tochter hat viele Jahre in England studiert.“ Und dann, nach ihrem Aufenthalt in den Londoner Kew Gardens, einem erstklassigen botanischen Forschungszentrum und einer beliebten Attraktion für Besucher aus aller Welt, „entschloss sie sich für Cagliari.“ „Sie überlegte wochenlang, aber es war die beste Entscheidung“, erinnert sich Gori. Heute ist die dreißigjährige Benedetta, eine Naturliebhaberin in all ihren Facetten und ehemaliges Model, „glücklich mit der beruflichen Perspektive, die sie gefunden hat, aber auch mit dem Klima, den Freundschaften und der Leichtigkeit, mit der man von der Hauptstadt an den Strand kommt und die Natur genießen kann.“

«Lebensqualität»

Eine Dimension, die auch ihn und seine Frau fasziniert. Sobald sie Zeit zum Entspannen haben, fliegen sie nach Sardinien: „Die Lebensqualität hier ist sehr hoch.“ Selbst wenn es nur ein kurzer Aufenthalt ist, wie die glücklichen Gesichter beweisen, die sie beim Spaziergang an den Stränden und Felsen fotografiert haben – ein Bild, das innerhalb weniger Stunden Tausende von Aufrufen und Kommentaren erhielt. Besonders Laura Pausini sticht hervor: „Einen dicken Kuss an euch beide!“ Auch die Sängerin aus der Romagna hat eine besondere Beziehung zu der Insel, angefangen bei ihrem Ehemann und Gitarristen Paolo Carta, der ursprünglich aus Bultei stammt. Das hat sie schon mehrfach gestanden: „Ich fühle mich ein bisschen sardisch, auch weil es hier zwei Dörfer namens Pau und Sini gibt“, scherzte sie 2023 als Gast in der Radiolina-Sendung „Unione Cult“.

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