Abschied von Chuck Norris. Der amerikanische Schauspieler und Kampfsportmeister, der durch seine Rolle als Cordell Walker in der Serie „Walker, Texas Ranger“ aus den 1990er Jahren weltweite Berühmtheit erlangte, starb im Alter von 86 Jahren in Hawaii aus nicht näher genannten Gründen.

Er wurde in Kauai ins Krankenhaus eingeliefert, wie seine Familie in einer Erklärung bestätigte : „Mit tiefer Trauer gibt unsere Familie den plötzlichen Tod unseres geliebten Chuck Norris gestern Morgen bekannt. Wir möchten die Umstände privat halten, aber seien Sie versichert, dass er im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen ist. Für die Welt war er ein Kampfkünstler, ein Schauspieler und ein Symbol der Stärke.“

„Für uns“, heißt es in der Erklärung weiter, „war er ein hingebungsvoller Ehemann, ein liebevoller Vater und Großvater, ein außergewöhnlicher Bruder und das Herz unserer Familie. Er lebte mit Glauben, Entschlossenheit und einer unerschütterlichen Verbundenheit zu den Menschen, die er liebte. Durch seine Arbeit, seine Disziplin und seine Güte inspirierte er Millionen Menschen weltweit und hinterließ einen bleibenden Eindruck im Leben unzähliger anderer. Obwohl wir zutiefst traurig sind, sind wir unendlich dankbar für sein Leben und die unvergesslichen Momente, die wir mit ihm teilen durften. Die Liebe und Unterstützung seiner Fans aus aller Welt bedeutete ihm unendlich viel, und unsere Familie ist zutiefst dankbar. Für ihn waren Sie nicht nur Fans, Sie waren Freunde.“

Geboren wurde Carlos Ray Norris 1940 in Oklahoma. Schon früh begann er mit dem Kampfsport und gewann mehrere Titel. Seinen ersten Filmauftritt hatte er 1969 als Statist in „Mission Accomplished: Stop. Kisses, Matt Helm“. Doch erst „Die Todeskralle schlägt wieder zu“, in dem er 1972 im Kolosseum gegen Bruce Lee kämpfte, katapultierte ihn in die Filmwelt. Nach einigen Martial-Arts-Filmen spielte er ab den 1980er-Jahren Hauptrollen in „Thunderclap“, „Delta Force“, „Magnum Ops McQuade“ und „Code of Silence“.

Zusätzlich zu seinen Schwarzgurten in Tang Soo Do, Taekwondo, Karate, Hapkido und Brazilian Jiu-Jitsu hat er auch eine Kampfkunst namens Chun Kuk Do entwickelt, die auf anderen Kampfformen basiert.

(Unioneonline/D)

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