Chris Hemsworths Rückkehr mit „Crime 101“
Ein Großteil der Presse hält den Thriller bereits für einen der interessantesten Titel des Jahres.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
In der legendären Thor-Rüstung und mit seinem verheerenden Hammer – sowohl in den Thor-Filmen als auch an der Seite anderer Superhelden in der epischen „Avengers“-Saga – ist Chris Hemsworth unverkennbar. Seinen heutigen Ruhm und seine Karriere verdankt er zweifellos dem Erfolg der Comicfigur. Der in Australien geborene und aufgewachsene Filmstar musste bis 2009 warten, kurz vor dem Ende seiner Rolle in einer australischen Seifenoper, um in Hollywood Fuß zu fassen.
Mit seiner Rolle als Captain Kirks Vater in „Star Trek“ und natürlich als Donnergott im ersten „Thor“ etablierte sich Hemsworth schnell als Schwergewicht im Mainstream-Kino. Seitdem hat er in Comicverfilmungen immer häufiger und bedeutender mitgewirkt und so einen wichtigen Beitrag zum Action-Genre geleistet, wie Filme wie die beiden „Tyler Rake“-Episoden und das adrenalingeladene Spin-off „Furiosa: A Mad Max Saga“ unter der Regie von George Miller beweisen.
Der Thriller „Crime 101“, unter der Regie von Bart Layton und mit Hemsworth in der Hauptrolle, startet am 12. Februar in den italienischen Kinos und wird von der Presse bereits als einer der spannendsten Filme des Jahres gefeiert. Basierend auf Don Winslows gleichnamigem Roman, dreht sich der Film um den Konflikt zwischen Davis, einem Meisterdieb mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und unerschütterlichen Prinzipien, und Lou Lubesnick, einem erfahrenen Polizisten, der gegen ihn ermittelt, während Polizei und FBI im Dunkeln tappen. Doch Davis' Chance, gemeinsam mit Sharon, einer Luxusversicherungsagentin, die auf Rache an seinem Unternehmen sinnt, einen Millionenraub zu begehen, könnte seine Prinzipien zum ersten Mal ins Wanken bringen und ihn seinen Feinden noch stärker ausliefern.
Erste Online-Kritiken lassen vermuten, dass „Crime 101“ laut JoBlo-Kritikern „der erste GROSSE Film des Jahres 2026 mit einem SEHR befriedigenden Ende“ ist. Tom Chatalbash von Film Speak hingegen bezeichnet das Drehbuch als „prägnant geschrieben“ und die Charaktere als „fesselnd“. Er vergleicht den Film mit einem „Blockbuster alter Schule“. Matt Neglia von Next Best Picture beschreibt ihn als guten Krimi-Thriller mit allen Zutaten für einen gelungenen Film: „Verfolgungsjagden, Raubüberfälle, Spannung, ein strenger Ehrenkodex, Diebe mit Herz, ein unberechenbarer Bösewicht und anständige Menschen, die in tragische Situationen geraten.“ Auch Winslow ist von der Verfilmung begeistert: „Wenn Ihnen Filme wie Heat, The Town, The Departed und Collateral gefallen haben, werden Sie Crime 101 lieben.“
Selbst während der Promotiontour für den Film konnte Hemsworth nicht umhin, der Welt der Marvel-Comicverfilmungen Raum zu geben. In einem Interview mit dem Guardian verdeutlichte er wie nie zuvor die Unterschiede zwischen seiner Figur und der von Thor: „Die Figur, die man in Interviews sieht, und das Bild, das ich in den letzten zwanzig Jahren meiner Arbeit in Hollywood von mir vermittelt habe, bin ich, aber es ist auch eine Schöpfung. Es ist das, was ich glaubte, dass die Leute sehen wollten.“
Er erwähnte, dass er sich in seinen ersten Erfahrungen mit der Figur „viel unwohler und unbeholfener“ gefühlt habe und sogar gelegentlich Panikattacken erlitten habe. Weiter reflektierte er über sein heutiges Empfinden: „Ich hatte das Gefühl, niemand könne mich aufhalten. Die Rolle eines Gottes wurde zu einem Sicherheitsnetz. Sie täuschte die Leute und ließ sie glauben, ich sei so selbstsicher, so entschlossen.“ Und mit Blick auf den krassen Unterschied zum Protagonisten von „Crime 101“ schloss er: „Ich fühlte mich in dieser Rolle ziemlich angreifbar. Ich konnte mich nicht wie bei Thor und anderen Hauptfiguren hinter meiner Stimme oder meiner Körperhaltung verstecken. Ich musste genau das Gegenteil tun.“
Eine weitere Tatsache, die den Schauspieler beeindruckte, war die Entdeckung, dass Chris Evans – unvergesslich als Steve Rogers/Captain America – für den kommenden Marvel-Film „Avengers: Doomsday“ erneut gecastet wurde. Offenbar wusste niemand im Cast davon. In einem Interview mit GamesRadar+ sagte Hemsworth: „Ich fand es echt cool, als Evans auf dem Motorrad auftauchte, vor allem, weil niemand wusste, dass er im Film mitspielen würde. Ich fand es einfach cool. Und er hat ja auch im echten Leben und im Marvel-Universum ein Kind bekommen. Seine zentrale Rolle bei den Avengers und im gesamten MCU-Universum ist uns sehr wichtig. Wir können uns diese Geschichte ohne ihn gar nicht vorstellen.“
