Wer steigt auf?

Daniel Maldini

Gegen Bologna wirkte er wie ein Schatten seiner selbst; sein Auftritt drei Tage später im Olimpico war schlichtweg fulminant. Und nun ist er wieder in Topform. Er hielt sofort mit seinen Gegenspielern mit. Jedes Mal, wenn er den Ball bekam (oder ihn selbst herausforderte, wie bei dem später von Mendy vollendeten Angriff), vermittelte er den Eindruck, die Giallorossi jederzeit überwinden zu können. Sein fünftes Tor brachte diesmal zwar keine Punkte, war aber mental ungemein wertvoll. Eine Stunde auf der Bank hat ihn wiederbelebt und ihm neuen Schwung gegeben – genau rechtzeitig für das Spiel am kommenden Sonntag gegen Lazio, seinen letzten Verein vor seinem Wechsel auf die Insel.

Wer kommt herunter?

Adam Obert

Tatsächlich macht er Fehler umso mehr Aufsehen, sodass er die Messlatte in den letzten Jahren immer höher gelegt hat. Gegen die Roma war er nicht gerade fehlerfrei, um es mal so auszudrücken. Schließlich war er es, der die Ecke ausführte, die Pisilli zu einem Foul veranlasste und so den Elfmeter verursachte. Er eroberte den Ball zurück und spielte ihn dann mit einem herrlichen Steilpass zu Maldini, der zum 2:2 ausglich. Der Wermutstropfen war, wie leicht Lulli ihn beim ersten Tor der Giallorossi ausspielte und den Ball fast unbedrängt per Kopf verwandelte. Vielleicht, weil die Situation genau dieselbe war wie bei Kolo Muanis Ausgleichstreffer gegen Juventus.

© Riproduzione riservata