Cagliari ist bereit für die italienische Zweitligameisterschaft.
Es beginnt am Freitag, Ende des Monats findet der Sommerpokal mit den europäischen U18-Talenten statt.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Nur wenige Monate nach dem Challenger-Turnier und Matteo Arnaldis Sieg (der seinen Einzug ins Halbfinale der French Open für Sardinien wiederbelebte) bleibt Cagliari die Tennishauptstadt Italiens: Vom Freitag, dem 17. Juli, bis Sonntag, dem 26. Juli, finden auf den Plätzen des TC Cagliari die italienischen Meisterschaften der zweiten Kategorie statt. Doch das ist noch nicht alles: Unmittelbar im Anschluss präsentiert sich der Club Monte Urpinu auch international mit der Qualifikation zum Tennis Europe Cup by Dunlop 2006 (Sommer-Cup) für kontinentale U18-Spieler. Die Gruppe besteht aus Italien, Israel, Andorra, Griechenland, Monaco, Polen und Spanien. All dies, während man auf die Challenger 175-Ausgabe 2027 wartet (Tickets sind bereits erhältlich).
Nun folgen die Meisterschaften, bei denen der Herren-Tennis-Titel vergeben wird und die jedes Jahr Spieler hervorbringen, die später national und international Berühmtheit erlangen. Jüngstes Beispiel ist Gianluca Cadenasso, der im Mai das Halbfinale des Challenger-Turniers erreichte, aber drei Jahre zuvor noch für die zweite Nationalmannschaft in Monte Urpinu gespielt hatte.
Achtzig Spieler traten um ein Preisgeld von 13.000 € an. Bereits zum achten Mal in Folge fand das Turnier in der sardischen Hauptstadt statt. Es dient als Schaufenster und bietet Schulen und Vereinen aus ganz Italien die Möglichkeit, sich zu vernetzen. Neben Sardinien (25 Spieler) ist Latium mit elf Teilnehmern die am stärksten vertretene Region. Es folgen Kampanien (mit vielen Spielern neapolitanischer Vereine) und Emilia-Romagna mit jeweils acht Teilnehmern, gefolgt von der Toskana und der Lombardei mit jeweils fünf. Zahlreiche Regionen sind vertreten, von Sizilien bis Piemont, von Venetien bis Apulien, von den Marken bis Kalabrien.
Der Syrakusaner Alessandro Ingarao ist erneut der Mann, den es zu schlagen gilt: Seit vier Jahren dominiert er das Turnier in Cagliari. 2025 sicherte er sich mit seinem vierten Titel in Folge den Doppeltitel. Im letzten Jahr verpasste er jedoch nach drei Siegen in Folge den Doppeltitel. Dieses Jahr muss er sich besonders vor Alessandro Ragazzi in Acht nehmen, einem immer noch formstarken 30-Jährigen, der vor vier Jahren einen ITF-Titel in Ägypten gewann. Aber auch Nicolas Bianchi könnte dem Sizilianer Probleme bereiten: Der italienisch-argentinische Spieler, der im Finale der letzten Ausgabe unterlag, kehrt auf Sardinien zurück, um Revanche zu nehmen. Auch die anderen beiden Spieler sollte man im Auge behalten: Marco Dessì (Sarde, der in Apulien spielt), Alessandro Scialla, Giuseppe Caparco und Tommaso Gabrielli. Bei den Gastgebern sollte man die beiden Cagliari TC-Spieler Nicola Porcu und Lorenzo Rocco (bereits in die italienische Jugendnationalmannschaft berufen) im Auge behalten. Turnierdirektor ist Andrea Lecca.
„Der Juli wird ein großartiger Tennismonat im TC Cagliari. Der Summer Cup und die italienischen Meisterschaften der zweiten Kategorie sind zwei hochangesehene Veranstaltungen, sowohl international als auch national“, erklärt Lodovica Binaghi, Präsidentin des TC Cagliari. „Insbesondere die italienischen Meisterschaften bieten sardischen Athleten eine wichtige Gelegenheit, sich mit den besten Spielern Italiens zu messen – auf unserer Insel und ohne Reisekosten. Für unseren Verein bedeutet dies eine erhebliche organisatorische und finanzielle Verpflichtung, die wir mit Begeisterung und großem Verantwortungsbewusstsein annehmen werden. Wir sind zuversichtlich, dass sich unsere Anstrengungen durch die Zufriedenheit der Athleten, Trainer, Fans und aller anderen, die diese Veranstaltungen in der traumhaften Kulisse Sardiniens und des TC Cagliari erleben dürfen, auszahlen werden. Es wird ein Monat voller Tennis, Leidenschaft und Gemeinschaft, der unsere Region bereichern und den TC Cagliari als Maßstab für italienischen und internationalen Tennis etablieren wird.“
