Sie gewannen im Sprint, genau wie im Hinspiel. Eigentlich war es sogar noch besser, denn der 99:96-Sieg in Trient kam erst nach Verlängerung zustande. Ein entscheidender Sieg für Dinamo, der sie möglicherweise vor dem Abstieg bewahrt hat.

Dinamo legte eine starke erste Halbzeit hin und fand Ceron zunächst als sehr aggressiven Angreifer vor (8 Punkte Vorsprung in der 6. Minute). Im zweiten Viertel profitierten sie vom Talent des Neuzugangs Macon, der in 8 Minuten 13 Punkte erzielte und zudem zwei Assists für Vincini lieferte, wodurch die Führung auf 17 Punkte ausgebaut wurde (30:47 in der 17. Minute). Anschließend musste er das Spielfeld nach einem Ausrutscher und einer Muskelzerrung verlassen.

Nach dem Rückspiel verteidigte Trento körperbetont und intensiv, während Dinamo nachließ: Sie verloren viel Ballbesitz (Thomas spielte schwach) und erzielten kein Tor aus dem Spiel heraus. Der Lauf der Heimmannschaft war überwältigend: 24:5 – die Partie war entschieden.

Im letzten Viertel wurde der Ausgleich erzielt, und als das Spiel zu entgleiten drohte, traf Buie einen Dreier und einen Freiwurf. Trento glich per Freiwurf zum 90:90 aus, nachdem Beliauskas, der den Einwurf mit den Füßen auf der Linie verteidigt hatte, ein technisches Foul begangen hatte.

In der Verlängerung vergibt McGlynn drei Freiwürfe, erzielt dann aber einen Korbleger und einen weiteren Freiwurf zum 1:1. Macon trifft zwei Freiwürfe, und im letzten Angriff verfehlt Trento einen Dreipunktewurf zum Ausgleich.

Buie führt die Torschützenliste mit 24 Punkten und 10 von 10 Freiwürfen an. Macon feiert ein starkes Debüt mit 18 Punkten. Auch McGlynn (15), Ceron (12) und Beliauskas (10) erzielen zweistellige Punktzahlen.

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