Wenn kreatives Denken Realität wird, wird Kultur zu einem Instrument, das Gewalt entgegenwirkt, die Mauer der Gleichgültigkeit durchbricht und Werte wie Respekt und Bewusstsein stärkt. Dies ist die Botschaft der Ausstellung „Kreatives Denken – die Waffe gegen Gewalt“, die vom 14. Juli bis 30. Oktober 2026 im „Centro Giovanni Lilliu“ in Barumini , das sich dem Kampf gegen alle Formen von Gewalt, insbesondere geschlechtsspezifischer Gewalt, widmet, eine künstlerische und gesellschaftliche Reise bietet.

Die Initiative entstand aus der Zusammenarbeit zwischen der Stiftung Barumini Sistema Cultura , dem Provinzkommando der Carabinieri von Cagliari und der Gemeinde Barumini mit dem Ziel, die universelle Sprache der Kunst in ein Instrument der Reflexion, des Bewusstseins und der Prävention zu verwandeln.

Die Werke von 14 Künstlern begleiten die Besucher auf einer Reise, die eines der heikelsten und aktuellsten Themen unserer Zeit aufgreift. Mit unterschiedlichen Ausdrucksformen, Techniken und Sensibilitäten erzählen die Künstler von Schmerz, Mut, Wiedergeburt und Hoffnung und regen so zum Nachdenken an, weit über die künstlerische Dimension hinaus.

Die Ausstellung möchte verdeutlichen, dass die Bekämpfung von Gewalt nicht nur die Mittel der Justiz erfordert, sondern auch die Entwicklung einer Kultur des Respekts, des Zuhörens und der kollektiven Verantwortung. In diesem Sinne wird kreatives Denken zu einem Mittel, um dem, was allzu oft im Verborgenen bleibt, eine Stimme zu verleihen, das Schweigen zu brechen und die aktive Beteiligung der Gemeinschaft zu fördern.

Die Ausstellung stellt auch ein wichtiges Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Kulturinstitutionen und Strafverfolgungsbehörden dar, die durch den Wunsch vereint sind, Initiativen zu fördern, welche die tägliche Arbeit des Schutzes der Bevölkerung mit Bildungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen für Bürger, Jugendliche und Familien verbinden.

Barumini bestätigt damit seine Berufung, nicht nur ein Ort von außergewöhnlichem historischem und archäologischem Erbe zu sein, sondern auch ein Raum für die Diskussion über die wichtigsten Fragen der Gegenwart, wo Kultur zu einer Gelegenheit für Dialog, bürgerschaftliches Wachstum und den Aufbau einer zunehmend bewussten Gemeinschaft wird.

Die Ausstellung wird durch die Werke der Künstler Luciano Cabras, Gian Luigi Cau, Emilia Cotza, Laura Cuccu, Daniele D'Addea, Damiano De Luca, Antonezio Frau, Armandino Lecca, Luca Meloni, Valentina Morleo, Simona Mostallino, Giuseppe Piccolo, Dionisio Pinna und Ivan Tonini bereichert, die Protagonisten eines chorischen Kunstprojekts sind, das kreatives Talent in den Dienst einer universellen Botschaft stellt: ein „Nein“ zu Gewalt und die Förderung einer Kultur des Respekts.

Kreatives Denken: Die Waffe gegen Gewalt – Barumini-Stiftung

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