Auf der Insel liegen die Dieselpreise bei fast 2,3 Euro pro Liter. Codacons: „Trotz des Rabatts besteht die Gefahr weiterer Preiserhöhungen.“
Die Regierung verlängert die Senkung der Verbrauchssteuer bis zum 5. Oktober. Verbraucherverbände kritisieren dies jedoch als „nicht ausreichend“. Die Preise für Selbstbedienungsrestaurants auf Sardinien gehören zu den höchsten in Italien.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Kraftstoffpreise auf Sardinien zählen weiterhin zu den höchsten in Italien. Gestern gab der Ministerrat die Verlängerung der Verbrauchsteuersenkung bis zum 5. Oktober bekannt. Laut den heute Morgen vom italienischen Ministerium für Handel, Industrie und Gewerbe (MIMIT) veröffentlichten Durchschnittspreisen kostet Dieselkraftstoff an Selbstbedienungstankstellen auf der Insel 2.277 € pro Liter – der höchste Preis nach Kalabrien, Friaul, Sizilien und dem Aostatal. Benzin kostet hingegen 2.152 € pro Liter, ebenfalls an Selbstbedienungstankstellen.
Nach der Ankündigung der Regierung schlug Codacons erneut Alarm: „Die gestern vom Ministerrat beschlossene Verbrauchssteuermaßnahme wird den Preis für Dieselkraftstoff an Selbstbedienungstankstellen an der Autobahn ab dem 26. September auf fast 2,50 € anheben.“
Ungeachtet der zukünftigen Entwicklung der Dieselpreise an den Zapfsäulen betont der Verband, dass die Entscheidung, die Steuerermäßigung von 17 auf 12,2 Cent zu senken, vom 18. bis 25. September zu einer Erhöhung des Preises für eine Tankfüllung Diesel um 2,40 Euro führen wird. Vom 26. September bis 5. Oktober wird sich der Preisanstieg auf 5,45 Euro erhöhen, da die Ermäßigung in diesem Zeitraum auf lediglich 6,1 Cent sinkt.
Darüber hinaus führt Codacons aus: „Angesichts des jüngsten Aufwärtstrends bei den Kraftstoffpreisen und falls sich dieser Trend in den kommenden Tagen fortsetzt, wird die Reduzierung des Rabatts dazu führen, dass ein Liter Diesel auf der Autobahn ab dem 26. September die psychologische Schwelle von 2,50 Euro pro Liter überschreitet.“
„Die Folgen der Entscheidung der Regierung, den Verbrauchsteuerabzug zu begrenzen, werden äußerst schwerwiegend sein: Die erhöhte Ausgabenbelastung für die Familien wird zu einem Kaufkraftverlust führen, der sich auf den Konsum auswirken und der gesamten Volkswirtschaft schaden wird“, so das Fazit des Verbraucherschutzverbandes.
(Unioneonline)
