Abschied von Tim Curry, dem britischen Schauspieler, der unter anderem in „The Rocky Horror Picture Show“ mitwirkte und gestern im Alter von 80 Jahren in Los Angeles starb.

Die Todesursache wurde nicht sofort bekannt gegeben, aber Variety berichtet, dass Curry in der Vergangenheit unter mehreren gesundheitlichen Problemen litt, nachdem er 2012 einen Schlaganfall erlitten hatte.

Curry, ein äußerst vielseitiger Sänger, Schauspieler und Synchronsprecher, gewann einen Daytime Emmy Award und wurde für mehrere Rollen für den Tony und den Olivier Award nominiert. Seine Karriere blieb jedoch untrennbar mit der Rolle des diabolischen Dr. Frank-N-Furter in Richard O’Briens provokantem Musical verbunden. Curry verkörperte die Figur zunächst auf der Londoner Bühne unter der Regie von Jim Sharman, bevor er sie in Los Angeles und New York auf die Bühne brachte und schließlich 1975 unter Sharmans Regie auf die Kinoleinwand.

Seine Darstellung Mozarts in der New Yorker Produktion von „Amadeus“ (1981) brachte ihm eine Tony-Nominierung ein, während seine Rolle als Piratenkönig in Gilbert und Sullivans Inszenierung von „Die Piraten von Penzance“ (1982) am Theatre Royal Drury Lane ihm eine Laurence-Olivier-Nominierung einbrachte. Später kehrte Curry als trinkfester, prahlerischer Alan Swann in der Musical-Version von „My Favorite Year“ an den Broadway zurück. Anschließend verkörperte er König Artus in den New Yorker und Londoner Produktionen von „Monty Python’s Spamalot“, einer Musical-Adaption – unter der Regie von Mike Nichols – der Artus-Satire „Monty Python and the Holy Grail“. Gelegentlich übernahm er auch dramatische Rollen in Filmen wie „Jagd auf Roter Oktober“ (1990) und „Die drei Musketiere“ (1993), doch die Komödie erwies sich als sein bevorzugtes Genre. Zu seinen weiteren bemerkenswerten Auftritten zählen „Kevin – Allein in New York“ (1992) und „Balls in the Can“ (1993).

(Unioneonline)

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