Innerhalb von zwölf Monaten haben 34 Manager die Leitung der sardischen Gesundheitsagenturen übernommen: „Rechnet man es hoch, hat jeder Manager dreimal den Besitzer gewechselt. Ein unanständiger, hektischer und irrsinniger Walzer der Ernennungen.“

Alessandra Toddes Kritik am sardischen Gesundheitswesen stammt von Fausto Piga, dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Lega Italiana (FdI) im Regionalrat. Auch er schlägt Alarm: „Die lokalen Gesundheitsbehörden von Cagliari und Olbia sind seit 50 Tagen ohne Leitung. Die Namen müssen bis zum 22. Februar eingereicht werden, sonst droht die Insolvenzverwaltung. Und das wäre eine beispiellose Demütigung.“

Laut Piga führt Präsident Toddes Besessenheit, die Generaldirektoren des Gesundheitswesens zu ersetzen, zum Zusammenbruch des regionalen Gesundheitssystems . Ein VHR-System versetzt uns zurück in die Zeit der Ersten Republik vor 40 Jahren.

Die ständigen Führungswechsel hätten „zu Verwirrung, Verzögerungen, Zeitverschwendung und Ratlosigkeit unter den Mitarbeitern im Gesundheitswesen geführt“, fährt Meloni fort. „Darüber hinaus herrschte ähnliche Verwirrung auch im Gesundheitsministerium, wo sowohl der Generaldirektor als auch der Ratsvorsitzende entlassen wurden.“

(Unioneonline/E.Fr.)

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