Wartelisten für Arzttermine: Agenas kritisiert Sardinien: „Die Situation wird sich im Jahr 2026 noch verschlimmern.“
Überwachung in den ersten neun Monaten des Jahres: Die Insel liegt zusammen mit drei anderen Regionen bei der Einhaltung der gesetzlichen Fristen unter 70 % und ist die einzige Region, die hinterherhinkt.Die Wartelisten auf Sardinien werden immer länger.
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Die Einhaltung der Wartezeiten für Erstuntersuchungen und diagnostische Tests in den einzelnen italienischen Regionen zeigt in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 einen positiven Trend. Dies gilt jedoch nicht für Sardinien: Dort ist die Situation am kritischsten.
Diese Daten stammen aus dem heute von Agenas veröffentlichten Bulletin zu Wartelisten ( Stand: 30. September 2026). Konkret weisen vier Regionen bei Erstbesuchen eine Einhaltungsquote von unter 70 % auf. Innerhalb dieser Gruppe haben sich alle Regionen verbessert, mit Ausnahme Sardiniens, wo sich die Quote verschlechtert hat: Friaul-Julisch Venetien (67,8 %), Sardinien (64,3 %, Rückgang von 68 %), Umbrien (62,7 %) und Apulien (55,3 %).
Die Regionen mit den besten Leistungen und über 90 % sind: Basilikata (99 %), Marken (94,7 %), Latium (92,3 %), Venetien (90,5 %). In einigen Fällen könnte der hohe Prozentsatz jedoch auf eine übermäßige Anzahl von Rezepten zurückzuführen sein, die für 120 Tage (Klasse P) vorgesehen werden können, und somit auf eine kritische Frage der Angemessenheit der Verschreibung durch den Arzt oder der Betreuung der Patienten über einen übermäßig langen Zeitraum.
Bei den Diagnosetests wiesen drei Regionen eine Compliance-Rate von unter 70 % auf: Aostatal (69,7 %), Umbrien (64,7 %) und Apulien (63,4 %). Venetien (97 %), Kampanien (95,8 %), Basilikata (95,1 %), Marken (92,5 %), Latium (90,7 %) und die Toskana (90 %) erzielten bessere Ergebnisse mit Raten über 90 %.
(Unioneonline)
