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Atmosphäre

Klima und emissionsfrei, die EU findet eine Einigung

Die von Biden gewünschte Einigung am Vorabend des Gipfels
studenti in piazza per il clima (foto ansa)
Studenti in piazza per il clima (foto Ansa)

Zwischen den EU-Institutionen besteht eine Einigung über das Klimarecht. Das Abkommen sieht eine Klimaneutralität - d. H. Keine Emissionen - bis 2050 und eine Emissionsreduzierung bis 2030 um mindestens 55% gegenüber 1990 vor.

Das Ergebnis der Verhandlungen, die die ganze Nacht dauerten, ermöglicht es der EU, ihr verstärktes Engagement im Rahmen des Pariser Abkommens am Vorabend des von Joe Biden am 22. und 23. April einberufenen Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs zum Thema Klima zu formalisieren.

DIE ZIELE - Die Emissionsminderungsziele bleiben die von der Europäischen Kommission im Jahr 2020 vorgeschlagenen und im vergangenen Dezember von den EU-Staats- und Regierungschefs gebilligten. In Bezug auf das vom Europäischen Parlament geforderte Ziel für 2030 haben die Verhandlungsführer jedoch eine Obergrenze (225 Millionen Tonnen) für den Beitrag der CO2-Entfernung aus Wäldern und Technologien eingeführt. Ein Detail, das laut dem Präsidenten der Umweltkommission des Europäischen Parlaments, Pascal Canfin, "eine effektive Reduzierung von 57%" bedeutet.

Der Rest muss alle Reduktionsbemühungen sein.

Die von den Staats- und Regierungschefs der EU festgelegte Klimaneutralität bis 2050 bleibt stattdessen ein kollektives Ziel der Union und nicht für jeden einzelnen Staat, wie es das Europäische Parlament wollte.

Weitere Elemente des Abkommens sind die Einrichtung eines unabhängigen europäischen wissenschaftlichen Beirats für Klimawandel und ein vorläufiges Klimaziel, das bis 2040 erreicht werden soll.

Das Abkommen muss nun vom Rat (Mitgliedstaaten) und vom Plenum des Europäischen Parlaments endgültig genehmigt werden.

(Unioneonline / vl)

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