CRONACA - ITALIA

Mailand

Corona verlässt das Gefängnis und kehrt zum Hausarrest zurück: "Behandlungsbedarf"

Die von der Verteidigung aufgeworfenen Fragen zum psychischen Gesundheitszustand wurden von den Richtern akzeptiert
fabrizio corona (archivio l unione sarda)
Fabrizio Corona (archivio L'Unione Sarda)

Fabrizio Corona verlässt das Monza-Gefängnis und kehrt zum Hausarrest zurück.

Das Mailänder Überwachungsgericht akzeptierte tatsächlich den Antrag der Angeklagten, die Ausführung der Bestimmung, mit der er in den letzten Wochen ins Gefängnis zurückgekehrt war, auszusetzen, bis der Oberste Gerichtshof diesbezüglich entschieden hatte. Die Verteidigung hatte mit den Anwälten Antonella Calcaterra und Ivano Chiesa beim Obersten Gerichtshof Berufung gegen die vorherige Bestimmung eingelegt, die Corona ins Gefängnis zurückgebracht hatte.

Daher haben die Richter die von der Verteidigung aufgeworfenen Fragen zum psychischen Gesundheitszustand des ehemaligen "Königs der Paparazzi" akzeptiert, der den Behandlungsprozess außerhalb des Gefängnisses fortsetzen muss.

DIE FAKTEN - Am 11. März hatte das Aufsichtsgericht von Mailand wegen einer Reihe von Verstößen gegen die Vorschriften die Aufschiebung des Urteils in Haft zu Hause widerrufen, das Corona im Dezember 2019 wegen einer psychiatrischen Pathologie, an der er leidet, gewährt worden war. Eine Entscheidung, die sowohl von Corona, der sich am Arm verletzt hatte, das Glas eines Krankenwagens zerbrochen und über 10 Tage in einer psychiatrischen Klinik gelandet war, als auch von seiner Verteidigung heftig angefochten worden war.

Unter anderem trat Corona tagelang in einen Hungerstreik, zuerst im Krankenhaus und dann im Gefängnis. Jetzt erklären die Richter (ein weiterer Aufsichtsrat) jedoch, dass die März-Bestimmung nicht ausreichend motiviert ist, und haben aus diesem Grund beschlossen, die Einstellung der Aufschiebung des Urteils auszusetzen, während sie darauf warten, dass der Oberste Gerichtshof über die Verdienste entscheidet.

In der neuen Bestimmung scheinen sich die Richter auch auf die selbstverletzenden Gesten des ehemaligen "Königs der Paparazzi" in den letzten Wochen sowie auf die Berichte der bereits im Verfahren befindlichen und hervorgehobenen Sachverständigen zu beziehen Das Bedürfnis nach Corona setzte sich auf dem Weg der Behandlung außerhalb des Gefängnisses fort.

Die Aussetzung wurde unter anderem auch unter Berücksichtigung der jüngsten Selbstverletzungshandlungen des ehemaligen Fotoagenten angeordnet.

Die Überwachung weist ferner darauf hin, dass der Antrag der Verteidigung auf ein Gutachten zur Vereinbarkeit von Corona mit der Inhaftierung nicht bewertet worden sei. Und die Richter stellen im Wesentlichen immer klar, dass die Bedürfnisse des Gesundheitsschutzes in der Vollstreckungsphase des Urteils Vorrang haben müssen.

(Unioneonline / vl)

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