CRONACA - ITALIA

27. Januar

Gedenktag, Italien vergisst nicht. Solinas: "Unvergesslicher Horror"

Viele Initiativen im Land in Erinnerung an die Shoah

Es war der 27. Januar 1945, als die sowjetischen Truppen der 60. Armee, angeführt von Marschall Ivan Konev, in der polnischen Stadt Oświęcim (auf Deutsch Auschwitz) eintrafen, das nahe gelegene Konzentrationslager entdeckten und seine Überlebenden befreiten.

Die Entdeckung sowie die Zeugnisse der Überlebenden hätten der Welt und zum ersten Mal den Schrecken des nationalsozialistisch-faschistischen Völkermords vollständig offenbart.

Seit 2005, nach der UN-Resolution vom 1. November, ist das Datum das der Erinnerung an die Shoah, eine Gelegenheit, die Ausrottung des jüdischen Volkes nicht zu vergessen.

Daher werden heute im Land zahlreiche Initiativen gefördert, vor allem mit dem Ziel, die jüngsten Studentinnen in die Reflexion einzubeziehen.

<| AF-982908-children_show_ad_auschwitz_the_the_the_tatted_numbers_after_liberaz |>

Um 11 Uhr, in Anwesenheit des Präsidenten der Republik, Sergio Mattarella, im Palazzo del Quirinale, die offiziellen Feierlichkeiten des Tages.

Anwesend waren die Bildungsministerin Lucia Azzolina, die Präsidentin der UCEI (Union der italienischen jüdischen Gemeinden), Noemi Di Segni und Sami Modiano, eine Holocaust-Überlebende. Der zurücktretende Premier Giuseppe Conte wird ebenfalls erwartet.

Die Veranstaltung wird auch live in den sozialen Profilen des Ministeriums und live auf Rai Uno übertragen.

Im Vorfeld der Zeremonie im Palazzo del Quirinale fand ab 10.30 Uhr die Preisverleihung der Schulen statt, die sich im Wettbewerb "Junge Menschen erinnern sich an die Shoah" ausgezeichnet haben, der nun in seiner 19. Auflage stattfindet und jährlich vom Bildungsministerium im Rahmen des Programms gefördert wird Hohe Schirmherrschaft des Präsidenten della Repubblica in Zusammenarbeit mit der UCEI. Der Wettbewerb steht allen Schulen des ersten und zweiten Zyklus offen, um das Studium und die Reflexion über die Shoah bei Studentinnen zu fördern.

<| AF-982909-Koffer_ gestohlen_von_ Gefangenen_von_auschwitz_photo_von_memorial_to |>

Anlässlich des Gedenktages sandte das Ministerium dann das jährliche Rundschreiben an alle Bildungseinrichtungen, um anlässlich dieses Jubiläums engagierte Bildungsinitiativen zu fördern.

Ab morgen wird die Lektüre einiger Passagen aus der Arbeit von Primo Levi - ausgewählt aus den Texten "I sommersi ei salvati" und "So war es Auschwitz" - des Bildungsministeriums verfügbar sein. Die Lesung wurde von Fabrizio Gifuni gemacht und wird einen ganzen Monat lang auf der vom Bildungsministerium herausgegebenen Website "Scuola e Memoria" veröffentlicht. Die Lesung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe sowie deren Lehrer. Begleitet wird die Lesung von dem Text "Lettura Primo Levi anlässlich des Memorial Day 2020-2021" - offen zugänglich und gedruckt - auf gemeinsame Initiative der Bibliothek "Luigi De Gregori" und des Primo Levi International Study Center.

SOLINAS - "Ich schließe mich der schmerzhaften Erinnerung an die unaussprechlichen Leiden einer Vielzahl von Menschen an, die heute in jedem Winkel der Welt aus jedem freien Gewissen aufsteigt. Eine Erinnerung, die uns alle dazu verpflichtet, die Erinnerung an die Shoah weiterzugeben. über seine Wurzeln und seine schrecklichen Folgen nachzudenken ", so der Präsident des Präsidenten der Region Sardinien, Christian Solinas.

"Der Tag der Erinnerung führt zu einer Reflexion, die nicht erschöpft sein kann und darf, was vor fast 80 Jahren passiert ist - fügte er hinzu -, die uns aber heute noch nach den Wurzeln der Gewalt fragen muss, die leider in vielen, zu vielen Fällen vorliegt zeigen sich immer noch. in der Welt präsent, Hass und Diskriminierung erzeugend. Sie sind die bösen Früchte einer perversen Auffassung von Mensch und Gesellschaft, die in verschiedenen Facetten ihren Ausdruck gefunden haben, die alle durch den blinden Willen vereint sind, den Gegner, den Schwachen, zu unterdrücken. das andere, das "Hindernis für den Willen zu dominieren".

"Die Shoah überschreitet daher die historische Grenze - fuhr er fort - und wird zu einer beständigen Warnung an die Menschheit, eine Warnung, dass wir weiterhin zuhören müssen, damit das, was passiert ist, nie wieder passiert."

"Die nationalsozialistische Verfolgung hat Millionen von Frauen, Männern und Kindern getötet, weil sie Juden waren. Eine unerträgliche Belastung für die Menschheit, ein unauslöschliches Entsetzen. Denken Sie deshalb daran, dass das menschliche Gewissen ein Wächter ist, der immer auf die Anzeichen von Gewalt achtet, die in unserem Leiden wieder auftauchen Gesellschaft. Damit der heilige Wert jedes menschlichen Lebens immer an erster Stelle steht ", lautet die Schlussfolgerung.

Die Initiativen in Cagliari

(Unioneonline / vl)

EIN SCHLAGSTEIN FÜR ZAIRA COEN RIGHI IN SASSARI - DAS VIDEO

© Riproduzione riservata


UOL Unione OnLine

}